Johann von Isenburg-Büdingen, Gerhard von Weilnau, Johann von Ebersberg, Berthold (Berld) von Bibra, Heinrich von Schenkwald, Konrad von Herbelsta...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1381-1390
1381 August 13
Ausfertigung, Pergament, 17 mit Pergamentstreifen angehängte Siegel (Siegel Nr. 17 fehlt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Nach Cristis geburt dritzenhundert iar in dem eyn und achtzigistin iare an Dinstage vor unser frouwin tage assumpcionis
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann von Isenburg-Büdingen, Gerhard von Weilnau, Johann von Ebersberg, Berthold (Berld) von Bibra, Heinrich von Schenkwald, Konrad von Herbelstadt, Albrecht von Fischborn, Ritter, und Berthold (Berld) von Bibra, Amtmann in Schildeck, Schiedsleute auf Seiten des Konrad [von Hanau], Abt von Fulda und Heinrich von Mansbach, Eberhard und Gottschalk von Buchenau, Rorich von Eisenbach und Thile von Benhusen, Ritter, Apel Ledenther aus Fulda, Konrad Smyd aus Hammelburg und Berthold (Berld) Murhard aus Vacha, Bürger der genannten Städte, als Schiedsleute auf Seiten der genannten Städte, sowie Friedrich von Lisberg als Obmann (ungerader) bekunden, dass sie Abt Konrad von Fulda mit den Städten Fulda, Hammelburg und Vacha versöhnt haben. Die ausgetauschten Sühneurkunden sollen gültig sein. Abt und Konvent behalten sich für ihr Fürstentum insbesondere die Steuern vor. Der Abt verzeiht den Städten und will sie in Gegenwart von Dekan und Vertretern des Konvents in seinen Schutz aufnehmen und ihnen ihre überkommenen Rechte und Gewohnheiten garantieren. Die Schiedsrichter einigen sich gütlich, dass in Erbschaftsangelegenheiten die rechtmäßigen Erben ihr Erbe nach Recht erhalten sollen. Der Abt kann dazu vor Gericht Stellung nehmen. Der Abt soll nicht mehr Abgaben (gewere) verlangen, als an dem darüber angesetzten Schiedstag vereinbart werden; dies gilt nur für die eingesessenen Leute des Abtes. Die notwendigen Verhandlungen sollen bis zum nächsten Fest Mariä Geburt [1381 September 8] durchgeführt werden. Sollte dann keine Einigung erfolgt sein, werden die 17 Schiedsleute - oder im Fall ihres Ausscheidens - ihre Nachfolger bis zum kommenden Michaelstag [1381 September 29] eine Einigung herbeiführen. Wenn sie feststellen, dass eine Einigung nicht möglich ist, wird die Vereinbarung aufgehoben. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 1, Avers 2, Avers 3, Avers 4, Avers 5, Avers 6, Avers 7, Avers 8, Avers 9, Avers 10, Avers 11, Avers 12, Avers 13, Avers 14, Avers 15, Avers 16)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann von Isenburg-Büdingen
Vermerke (Urkunde): Siegler: Gerhard von Weilnau, Johann von Ebersberg, Berthold von Bibra, Heinrich von Schenkwald, Konrad von Herbelstadt
Vermerke (Urkunde): Siegler: Albrecht von Fischborn, Ritter
Vermerke (Urkunde): Siegler: Berthold von Bibra, Amtmann in Schildeck
Vermerke (Urkunde): Siegler: Heinrich von Mansbach, Eberhard von Buchenau, Gottschalk von Buchenau, Rorich von Eisenbach
Vermerke (Urkunde): Siegler: Tiele von Benhusen, Ritter
Vermerke (Urkunde): Siegler: Apel Ledenther, Bürger aus Fulda
Vermerke (Urkunde): Siegler: Konrad Smyd, Bürger aus Hammelburg
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Berthold Murhard, Bürger aus Vacha]
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann von Isenburg-Büdingen, Gerhard von Weilnau, Johann von Ebersberg, Berthold (Berld) von Bibra, Heinrich von Schenkwald, Konrad von Herbelstadt, Albrecht von Fischborn, Ritter, und Berthold (Berld) von Bibra, Amtmann in Schildeck, Schiedsleute auf Seiten des Konrad [von Hanau], Abt von Fulda und Heinrich von Mansbach, Eberhard und Gottschalk von Buchenau, Rorich von Eisenbach und Thile von Benhusen, Ritter, Apel Ledenther aus Fulda, Konrad Smyd aus Hammelburg und Berthold (Berld) Murhard aus Vacha, Bürger der genannten Städte, als Schiedsleute auf Seiten der genannten Städte, sowie Friedrich von Lisberg als Obmann (ungerader) bekunden, dass sie Abt Konrad von Fulda mit den Städten Fulda, Hammelburg und Vacha versöhnt haben. Die ausgetauschten Sühneurkunden sollen gültig sein. Abt und Konvent behalten sich für ihr Fürstentum insbesondere die Steuern vor. Der Abt verzeiht den Städten und will sie in Gegenwart von Dekan und Vertretern des Konvents in seinen Schutz aufnehmen und ihnen ihre überkommenen Rechte und Gewohnheiten garantieren. Die Schiedsrichter einigen sich gütlich, dass in Erbschaftsangelegenheiten die rechtmäßigen Erben ihr Erbe nach Recht erhalten sollen. Der Abt kann dazu vor Gericht Stellung nehmen. Der Abt soll nicht mehr Abgaben (gewere) verlangen, als an dem darüber angesetzten Schiedstag vereinbart werden; dies gilt nur für die eingesessenen Leute des Abtes. Die notwendigen Verhandlungen sollen bis zum nächsten Fest Mariä Geburt [1381 September 8] durchgeführt werden. Sollte dann keine Einigung erfolgt sein, werden die 17 Schiedsleute - oder im Fall ihres Ausscheidens - ihre Nachfolger bis zum kommenden Michaelstag [1381 September 29] eine Einigung herbeiführen. Wenn sie feststellen, dass eine Einigung nicht möglich ist, wird die Vereinbarung aufgehoben. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 1, Avers 2, Avers 3, Avers 4, Avers 5, Avers 6, Avers 7, Avers 8, Avers 9, Avers 10, Avers 11, Avers 12, Avers 13, Avers 14, Avers 15, Avers 16)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann von Isenburg-Büdingen
Vermerke (Urkunde): Siegler: Gerhard von Weilnau, Johann von Ebersberg, Berthold von Bibra, Heinrich von Schenkwald, Konrad von Herbelstadt
Vermerke (Urkunde): Siegler: Albrecht von Fischborn, Ritter
Vermerke (Urkunde): Siegler: Berthold von Bibra, Amtmann in Schildeck
Vermerke (Urkunde): Siegler: Heinrich von Mansbach, Eberhard von Buchenau, Gottschalk von Buchenau, Rorich von Eisenbach
Vermerke (Urkunde): Siegler: Tiele von Benhusen, Ritter
Vermerke (Urkunde): Siegler: Apel Ledenther, Bürger aus Fulda
Vermerke (Urkunde): Siegler: Konrad Smyd, Bürger aus Hammelburg
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Berthold Murhard, Bürger aus Vacha]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.11.20252025, 08:13 MEZ
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