Arbeitszeugnisse von Babette Endler, geb. Schmidt (14. Mai 1895 - 14.Januar 1976) aus dem Zeitraum von 1911 und 1940
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E 10/165 Nr. 4
E 10/165 NL Familien Endler und Schmidt
NL Familien Endler und Schmidt
1911 - 1960
Enthält u.a:
15 Arbeitszeugnisse, zwei Arbeits-Vereinbarungen und ein Schreiben zum Austritt aus dem Dienstverhältnis nach erreichen des 65igsten Lebensjahres:
- Zeugnis datiert auf den 1. April 1911 über ein Arbeitsverhältnis als Lehrmädchen zur Lageristin vom 19. Juli 1909 bis Juli 1910 in der Firma Willi Sundheimer.
- Zeugnis datiert auf den 15. August 1914 über eine Anstellung als Arbeiterin vom 19. April 1912 bis zur Zeugnisaustellung in der Firma Ernst Plank, Fabrik optischer und mechanischer Waren Nürnberg. Grund der Ausstellung waren Einschränkungen des Betriebs aus Anlass des ersten Weltkrieges.
- Anstellungsvereinbarung datiert auf den 23. April 1917 über eine Dienstverhältnis ab dem 2. April 2017 in der Maschienenfabrik Augsburg-Nürnberg AG (MAN). Zum Abschluss der Anstellung wird ein Gesundheitszeugnis von Herr Dr. Barabo, Bayreutherstr. 7, gefordert.
- Zeugnis datiert auf den 3. Februar 1919 über eine Anstellung an Kontoristin im Lohnbüro der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg A.G (MAN) zwischen dem 1. April 1917 bis zum Ausstellungsdatum.
- Zeugnis (Abschrift) datiert auf den 24. April 1920 über eine Anstellung als Arbeiterin vom 4. November 1915 bis zum 21. März 1917 im Werk Nürnberg der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg A.G. (MAN).
-Zeugnis datiert auf den 1. Juli 1919 über eine Anstellung als Zimmermädchen bei Frau Marie Bäumer, Erlenstegenstr. 18, vom 1. März bis 1. Juli 1919.
- Zeugnis datiert auf den 31. Oktober 1919 über eine Anstellung als Werkstättengehilfin vom 27. Oktober 1919 bis zum 31. Oktober 1919 bei der Siemens-Schuckertwerke G.m.b.H., Nürnberg Werke, Abteilung Werkstättenbüro.
- Zeugnis datiert auf den 26. Juni 1920 über eine Anstellung als Kontoristin vom 18. November bis 26. Juni 1920 bei der Firma Winckler & Co, Dampf- Wasch und Bügel-Anstalt, 1. Nürnberger Wäsche-Verleih-Institut, Kleinweidenmühle 17.
- Zeugnis datiert auf den 30. Dezember 1922 über eine Anstellung in der Buchhaltung und Versandabteilung der Nürnberger Abziehbilder-Fabrik Troeger & Bücking vom 4. April 1922 bis 1. Oktober 1922.
- Zeugnis datiert auf den 15. März 1922 über eine Anstellung als Kontoristin vom 1. Juli 1920 bis zum Ausstellungsdatum in der Steatit-Magnesia Aktiengesellschaft, Nürnberg Ostbahnhof.
- Zeugnis datiert auf den 31. März 1922 über eine Anstellung als Kontoristin vom 15. März 1921 bis zum Ausstellungsdatum bei der Kabelwerk Nürnberg Aktiengesellschaft (KNA).
- Zeugnis datiert auf den 2. August 1923 für eine Anstellung als Aushilfskraft vom 3. Januar 1923 bis 20. Juli 1923 der Darmstädter und Nationalbank Kommanditgesellschaft auf Aktien, Filiale Nürnberg, Adlerstr. 22.
- Zeugnis datiert auf den 18. Januar 1927 für eine Aushilfsstelle vom 20. September 1926 bis 31. Dezember 1926 im städtischen Wohlfahrtsamt.
- Zeugnis datiert auf den 31. Dezember 1931 für eine Anstellung in der Abrechnungsabteilung der Gemeinnützigen Milchversorgungsgesellschaft der Städte Nürnberg-Fürth m.b.H., Bahnhofstr. 10 vom 6. August 1931 bis zum Ausstellungsdatum.
- Zeugnis datiert auf den 18. Februar 1932 für eine Tätigkeit als Hilfsarbeiterin vom 4. Oktober 1937 bis zum Ausstellungsdatum in der Vereinigten Nürnberger Lebkuchen- u. Schokoladen-Fabrik Heinrich Haeberlein.
- Arbeitsbestätigung vom 30. April 1940 für eine Tätigkeit als Kriegsaushilfsangestellte vom 22. Februar bis zum 31. März 1940 bei der Sparkasse der Stadt der Reichsparteitage Nürnberg.
- Anstellungsvereinbarung von 8. Juni 1938 über eine Probeanstellung bis zum 18. Juni 1938 bei der Firma Tipp Co. Farbik Mechanischer Blechspielwaren, Badstr. 1/5.
- Schreiben der Stadt Nürnberg, Abteilung Personalamt vom 7. März 1960 über den Auslauf des Dienstverhältnisses als nichtvollbeschäftigte Leichenfrau zum 31. Mai 1960 aufgrund des Erreichens des 65. Lebensjahres. Darauf eine handschriftliche Notiz von Babette Endler "Lehrer der Freidenker, frei sei der Geist, ohne Zwang der Glaube". Unterschrieben von Herr Adler, damaliger Direktor des Personalamtes.
15 Arbeitszeugnisse, zwei Arbeits-Vereinbarungen und ein Schreiben zum Austritt aus dem Dienstverhältnis nach erreichen des 65igsten Lebensjahres:
- Zeugnis datiert auf den 1. April 1911 über ein Arbeitsverhältnis als Lehrmädchen zur Lageristin vom 19. Juli 1909 bis Juli 1910 in der Firma Willi Sundheimer.
- Zeugnis datiert auf den 15. August 1914 über eine Anstellung als Arbeiterin vom 19. April 1912 bis zur Zeugnisaustellung in der Firma Ernst Plank, Fabrik optischer und mechanischer Waren Nürnberg. Grund der Ausstellung waren Einschränkungen des Betriebs aus Anlass des ersten Weltkrieges.
- Anstellungsvereinbarung datiert auf den 23. April 1917 über eine Dienstverhältnis ab dem 2. April 2017 in der Maschienenfabrik Augsburg-Nürnberg AG (MAN). Zum Abschluss der Anstellung wird ein Gesundheitszeugnis von Herr Dr. Barabo, Bayreutherstr. 7, gefordert.
- Zeugnis datiert auf den 3. Februar 1919 über eine Anstellung an Kontoristin im Lohnbüro der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg A.G (MAN) zwischen dem 1. April 1917 bis zum Ausstellungsdatum.
- Zeugnis (Abschrift) datiert auf den 24. April 1920 über eine Anstellung als Arbeiterin vom 4. November 1915 bis zum 21. März 1917 im Werk Nürnberg der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg A.G. (MAN).
-Zeugnis datiert auf den 1. Juli 1919 über eine Anstellung als Zimmermädchen bei Frau Marie Bäumer, Erlenstegenstr. 18, vom 1. März bis 1. Juli 1919.
- Zeugnis datiert auf den 31. Oktober 1919 über eine Anstellung als Werkstättengehilfin vom 27. Oktober 1919 bis zum 31. Oktober 1919 bei der Siemens-Schuckertwerke G.m.b.H., Nürnberg Werke, Abteilung Werkstättenbüro.
- Zeugnis datiert auf den 26. Juni 1920 über eine Anstellung als Kontoristin vom 18. November bis 26. Juni 1920 bei der Firma Winckler & Co, Dampf- Wasch und Bügel-Anstalt, 1. Nürnberger Wäsche-Verleih-Institut, Kleinweidenmühle 17.
- Zeugnis datiert auf den 30. Dezember 1922 über eine Anstellung in der Buchhaltung und Versandabteilung der Nürnberger Abziehbilder-Fabrik Troeger & Bücking vom 4. April 1922 bis 1. Oktober 1922.
- Zeugnis datiert auf den 15. März 1922 über eine Anstellung als Kontoristin vom 1. Juli 1920 bis zum Ausstellungsdatum in der Steatit-Magnesia Aktiengesellschaft, Nürnberg Ostbahnhof.
- Zeugnis datiert auf den 31. März 1922 über eine Anstellung als Kontoristin vom 15. März 1921 bis zum Ausstellungsdatum bei der Kabelwerk Nürnberg Aktiengesellschaft (KNA).
- Zeugnis datiert auf den 2. August 1923 für eine Anstellung als Aushilfskraft vom 3. Januar 1923 bis 20. Juli 1923 der Darmstädter und Nationalbank Kommanditgesellschaft auf Aktien, Filiale Nürnberg, Adlerstr. 22.
- Zeugnis datiert auf den 18. Januar 1927 für eine Aushilfsstelle vom 20. September 1926 bis 31. Dezember 1926 im städtischen Wohlfahrtsamt.
- Zeugnis datiert auf den 31. Dezember 1931 für eine Anstellung in der Abrechnungsabteilung der Gemeinnützigen Milchversorgungsgesellschaft der Städte Nürnberg-Fürth m.b.H., Bahnhofstr. 10 vom 6. August 1931 bis zum Ausstellungsdatum.
- Zeugnis datiert auf den 18. Februar 1932 für eine Tätigkeit als Hilfsarbeiterin vom 4. Oktober 1937 bis zum Ausstellungsdatum in der Vereinigten Nürnberger Lebkuchen- u. Schokoladen-Fabrik Heinrich Haeberlein.
- Arbeitsbestätigung vom 30. April 1940 für eine Tätigkeit als Kriegsaushilfsangestellte vom 22. Februar bis zum 31. März 1940 bei der Sparkasse der Stadt der Reichsparteitage Nürnberg.
- Anstellungsvereinbarung von 8. Juni 1938 über eine Probeanstellung bis zum 18. Juni 1938 bei der Firma Tipp Co. Farbik Mechanischer Blechspielwaren, Badstr. 1/5.
- Schreiben der Stadt Nürnberg, Abteilung Personalamt vom 7. März 1960 über den Auslauf des Dienstverhältnisses als nichtvollbeschäftigte Leichenfrau zum 31. Mai 1960 aufgrund des Erreichens des 65. Lebensjahres. Darauf eine handschriftliche Notiz von Babette Endler "Lehrer der Freidenker, frei sei der Geist, ohne Zwang der Glaube". Unterschrieben von Herr Adler, damaliger Direktor des Personalamtes.
Umfang/Beschreibung: 18 Blatt
Archivale
Indexbegriff Person: Adler, N.
Indexbegriff Person: Barabo, Theodor Dr.
Indexbegriff Person: Bäumer, Marie
Indexbegriff Person: Endler, Babette
Indexbegriff Person: Endler, Margarete
Indexbegriff Person: Endler, Margot
Indexbegriff Person: Häberlein, Heinrich
Indexbegriff Person: Hampel, Margarete
Indexbegriff Person: Hampel, Margot
Indexbegriff Person: Plank, Ernst
Indexbegriff Person: Schmidt, Babette
Indexbegriff Person: Sundheimer, Willi
Indexbegriff Person: Barabo, Theodor Dr.
Indexbegriff Person: Bäumer, Marie
Indexbegriff Person: Endler, Babette
Indexbegriff Person: Endler, Margarete
Indexbegriff Person: Endler, Margot
Indexbegriff Person: Häberlein, Heinrich
Indexbegriff Person: Hampel, Margarete
Indexbegriff Person: Hampel, Margot
Indexbegriff Person: Plank, Ernst
Indexbegriff Person: Schmidt, Babette
Indexbegriff Person: Sundheimer, Willi
Adlerstr. 22
Badstr. 1 - 5
Bahnhofstr. 10
Bayreuther Str. 7
Erlenstegenstr. 18
Kleinweidenmühle 17
Ostbahnhof
MAN
Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG
Lehrmädchen
Lageristin
Arbeiterin
Anstellung
Kontoristin
Lohnbüro
Zimmermädchen
Werkstättengehilfin
Siemens-Schuckert Werke
Werkstättenbüro
Dampf-Wasch und Bügel-Anstalt
Wäscherei
Wäscheverleihinstitut
Buchhaltung
Versand
Versandabteilung
Abziehbilderfabrik Troeger & Bücking
Arbeitszeugnis
Arbeitsbestätigung
Dienstvereinbarung
Leichenfrau
Pension
Rente
Erster Weltkrieg
Stadt der Reichsparteitage
Sparkasse
Abrechnungsabteilung
Gemeinnützige Milchversorgungsgesellschaft der Städte Nürnberg-Fürth m.b.H.
Haeberlein, Heinrich, Firma
Lebkuchen Haeberlein
Lebkuchen- und Schokoladen-Fabrik Heinrich Haeberlein
Kriegsaushilfsangestellte
Tipp & Co., Blechspielwarenfabrik
Personalamt
Zweiter Weltkrieg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ