Herder-Dorneich, Philipp (Bestand)
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BArch N 1427
call number: N 1427
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe >> H
1957-1992
Geschichte des Bestandsbildners: Geißler, Ulrich: "Orientierungsregel für Honorarverhandlungen" setzt sich durch. Kritik der Ausführungen (Philipp) Herder-Dorneichs. Med. Fortschritt und Orientierungsregel.- In: Sozialer Fortschritt. Berlin 24 (1975), S. 193-198 Kostenexplosion der Kassen: Belastungsgrenze nicht erkennbar. (Von) H.M.- In: Arbeit und Sozialpolitik. 30 (1976), S. 447-449
Lebenslauf
17.7.1928 geb. in Freiburg/Br.
1952 Abschluss einer Lehre als Maschinenmechaniker
Studium der Nationalökonomie und der Soziologie in Bonn und Freiburg; Diplom-Volkswirt
1957/1958 Promotion zum Dr. rer. pol.
Tätigkeit im Verlagswesen
1961 wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Wilfrid Schreiber, Köln
1962 Gründung der „Arbeitsstelle für Sozialpolitische Forschung e.V.", die 1964 in das „Forschungsinstitut für Einkommenspolitik und Soziale Sicherung" mit Wilfrid Schreiber als Direktor umgewandelt wurde
1966 Habilitation in Köln. Die Habilitationsschrift „Sozialökonomischer Grundriss der Gesetzlichen Krankenversicherung" wurde 1967 mit dem Hans-Constantin-Paulsen-Preis ausgezeichnet
1967 Privatdozent und Direktor des Forschungsinstituts für Einkommenspolitik und Soziale Sicherung an der Universität zu Köln
seit 1968 Mitglied des (wieder neu gegründeten) Ausschusses für Sozialpolitik im Verein für Sozialpolitik
1968-1969 ordentlicher Professor für Nationalökonomie und Sozialpolitik der Universität Innsbruck
1970-1973 ordentlicher Professor für Sozialpolitik und Sozialökonomie der Universität Bochum
seit 1973 ordentlicher Professor für Sozialpolitik der Universität zu Köln: Direktor des Seminars für Sozialpolitik und des Seminars für Genossenschaftswesen der Universität zu Köln
Persönliches Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Sozialwissenschaftlicher Institute e.V. (A.S.I.)
Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Walter-Raymond-Stiftung
seit 1974 Mitherausgeber der Zeitschrift „Medizin Mensch Gesellschaft"
1976-1982 wissenschaftliche Redaktion der Zeitschrift „Medizin Mensch Gesellschaft"
1977-1981 Vorsitzender des Ausschusses für Sozialpolitik im Verein für Sozialpolitik
1978-1987 wissenschaftlicher Koordinator der „Bosch-Colloquien Gesundheitsökonomie" (12 Bde.)
seit 1981 wissenschaftlicher Koordinator der „Arbeitsgemeinschaft Soziale Ordnungspolitik (bisher 7 Veröffentlichungen)
Mitherausgeber der Jahrbücher für „Neue Politische Ökonomie" (bisher 11 Bde.)
1983-1987 Mitglied der Beratergruppe zur Neuordnung der Krankenhausfinanzierung des Bundesministers für Arbeit und Sozialordnung
1983-1985 Mitglied der Sachverständigenkommission für den Vierten Bericht der Bundesregierung über die Lage der Familie in der Bundesrepublik Deutschland
seit 1984 Herausgabe der Schriften der „Arbeitsgemeinschaft für Soziale Ordnungspolitik"
seit 1988 Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Zeitschrift „Arbeit und Sozialpolitik"
1992 Wahl zum stellvertretenen Fachgutachter für Wirtschafts- und Sozialpolitik der Deutschen Forschungsgemeinschaft
1993 Emeritierung
Inhaltliche Charakterisierung: Vorbemerkung
Die im Folgenden verzeichneten Unterlagen gelangten nach der Emeritierung von Prof. Dr. Phillip Herder-Dorneich im Jahre 1993 in das Bundesarchiv.
Es handelt sich hierbei um das (von Herder-Dorneich) sogenannte „Manuskript-Archiv", in dem primär seine veröffentlichten und unveröffentlichten Manuskripte in ihren verschiedenen Entstehungsphasen dokumentiert sind. Diese wurden bereits vor der Übernahme in das Bundesarchiv mit den dazugehörigen Korrespondenzen und Materialien zu gelumbeckten Bänden zusammengefasst. Entsprechend sind auch diejenigen Unterlagen organisiert, die sich auf die Mitarbeit Herder-Dorneichs in wissenschaftlichen Vereinigungen und politischen Institutionen beziehen. Sie enthalten v.a. Tagungsmaterialien, Referate und Sitzungsprotokolle, z.T. auch Schriftwechsel.
Der Bestand im Umfang von insgesamt 322 Bänden wurde von Herrn Thomas Roth, der im Frühjahr 1994 im Bundesarchiv ein Praktikum ableistete, durchsigniert und detailliert verzeichnet.
Eine Datierung der einzelnen Stücke wurde nur dort vorgenommen, wo dies eindeutig möglich war. Die in der rechten Spalte notierte alte Signatur bezieht sich auf das „Schriftenverzeichnis Philipp Herder-Dorneich", das sich bei der Dienstakte 4211/Herder-Dorneich befindet. Nicht zu allen darin aufgeführten Schriften sind Unterlagen ins Bundesarchiv gelangt.
Sabine Hermann
Zitierweise: BArch N 1427/...
Lebenslauf
17.7.1928 geb. in Freiburg/Br.
1952 Abschluss einer Lehre als Maschinenmechaniker
Studium der Nationalökonomie und der Soziologie in Bonn und Freiburg; Diplom-Volkswirt
1957/1958 Promotion zum Dr. rer. pol.
Tätigkeit im Verlagswesen
1961 wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Wilfrid Schreiber, Köln
1962 Gründung der „Arbeitsstelle für Sozialpolitische Forschung e.V.", die 1964 in das „Forschungsinstitut für Einkommenspolitik und Soziale Sicherung" mit Wilfrid Schreiber als Direktor umgewandelt wurde
1966 Habilitation in Köln. Die Habilitationsschrift „Sozialökonomischer Grundriss der Gesetzlichen Krankenversicherung" wurde 1967 mit dem Hans-Constantin-Paulsen-Preis ausgezeichnet
1967 Privatdozent und Direktor des Forschungsinstituts für Einkommenspolitik und Soziale Sicherung an der Universität zu Köln
seit 1968 Mitglied des (wieder neu gegründeten) Ausschusses für Sozialpolitik im Verein für Sozialpolitik
1968-1969 ordentlicher Professor für Nationalökonomie und Sozialpolitik der Universität Innsbruck
1970-1973 ordentlicher Professor für Sozialpolitik und Sozialökonomie der Universität Bochum
seit 1973 ordentlicher Professor für Sozialpolitik der Universität zu Köln: Direktor des Seminars für Sozialpolitik und des Seminars für Genossenschaftswesen der Universität zu Köln
Persönliches Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Sozialwissenschaftlicher Institute e.V. (A.S.I.)
Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Walter-Raymond-Stiftung
seit 1974 Mitherausgeber der Zeitschrift „Medizin Mensch Gesellschaft"
1976-1982 wissenschaftliche Redaktion der Zeitschrift „Medizin Mensch Gesellschaft"
1977-1981 Vorsitzender des Ausschusses für Sozialpolitik im Verein für Sozialpolitik
1978-1987 wissenschaftlicher Koordinator der „Bosch-Colloquien Gesundheitsökonomie" (12 Bde.)
seit 1981 wissenschaftlicher Koordinator der „Arbeitsgemeinschaft Soziale Ordnungspolitik (bisher 7 Veröffentlichungen)
Mitherausgeber der Jahrbücher für „Neue Politische Ökonomie" (bisher 11 Bde.)
1983-1987 Mitglied der Beratergruppe zur Neuordnung der Krankenhausfinanzierung des Bundesministers für Arbeit und Sozialordnung
1983-1985 Mitglied der Sachverständigenkommission für den Vierten Bericht der Bundesregierung über die Lage der Familie in der Bundesrepublik Deutschland
seit 1984 Herausgabe der Schriften der „Arbeitsgemeinschaft für Soziale Ordnungspolitik"
seit 1988 Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Zeitschrift „Arbeit und Sozialpolitik"
1992 Wahl zum stellvertretenen Fachgutachter für Wirtschafts- und Sozialpolitik der Deutschen Forschungsgemeinschaft
1993 Emeritierung
Inhaltliche Charakterisierung: Vorbemerkung
Die im Folgenden verzeichneten Unterlagen gelangten nach der Emeritierung von Prof. Dr. Phillip Herder-Dorneich im Jahre 1993 in das Bundesarchiv.
Es handelt sich hierbei um das (von Herder-Dorneich) sogenannte „Manuskript-Archiv", in dem primär seine veröffentlichten und unveröffentlichten Manuskripte in ihren verschiedenen Entstehungsphasen dokumentiert sind. Diese wurden bereits vor der Übernahme in das Bundesarchiv mit den dazugehörigen Korrespondenzen und Materialien zu gelumbeckten Bänden zusammengefasst. Entsprechend sind auch diejenigen Unterlagen organisiert, die sich auf die Mitarbeit Herder-Dorneichs in wissenschaftlichen Vereinigungen und politischen Institutionen beziehen. Sie enthalten v.a. Tagungsmaterialien, Referate und Sitzungsprotokolle, z.T. auch Schriftwechsel.
Der Bestand im Umfang von insgesamt 322 Bänden wurde von Herrn Thomas Roth, der im Frühjahr 1994 im Bundesarchiv ein Praktikum ableistete, durchsigniert und detailliert verzeichnet.
Eine Datierung der einzelnen Stücke wurde nur dort vorgenommen, wo dies eindeutig möglich war. Die in der rechten Spalte notierte alte Signatur bezieht sich auf das „Schriftenverzeichnis Philipp Herder-Dorneich", das sich bei der Dienstakte 4211/Herder-Dorneich befindet. Nicht zu allen darin aufgeführten Schriften sind Unterlagen ins Bundesarchiv gelangt.
Sabine Hermann
Zitierweise: BArch N 1427/...
Herder-Dorneich, Philipp, 1000-
344 Aufbewahrungseinheiten; 10,0 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Besondere Benutzungsbedingungen: Die Benutzung unterliegt keinen anderen Beschränkungen als der Beachtung von Persönlichkeitsschutzrechten Betroffener und schutzwürdigen Belangen Dritter.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
24.04.2026, 10:58 AM CEST