Bankhaus Schlüter und Günther Zerbst (Bestand)
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I 429 (Benutzungsort: Dessau)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 07. Wirtschaft (mit Bergbehörden bis 1990 und Bankwesen) >> 07.16. Bankwesen >> 07.16.02. Private Banken 19. Jh. - 1945
1938 - 1944
Findhilfsmittel: Findbuch (online recherchierbar)
Registraturbildner: Ende des Zweiten Weltkrieges sollte die Filiale auf Beschluss des Zerbster Oberbürgermeisters die Privatbank Schlüter & Günther mit Wirkung zum 1. August 1945 die hiesige ADCA-Filiale übernehmen. Der Zerbster Bürgermeister hatte bereits ein Rundschreiben zur Übernahme der Bankgeschäfte durch Schlüter & Günther versendet. In Zerbst sollten insgesamt nur noch drei Geldinstitute zugelassen werden: Schlüter & Günther, die Volksbank e.GmbH (mit Übernahme der Spar- und Darlehenskasse Zerbst-Ankuhn als Genossenschaft der Bauern & Gärtner) und die Stadt- und Kreissparkasse Zerbst. Nach erfolgreichen Verhandlungen zum Bestehenbleiben der ADCA wurde diese Übernahme nicht vollzogen.
Zusatzinformationen: Lit.: Quellen zur Geschichte der Juden in den Archiven der neuen Bundesländer / hrsg. von Stefi Jersch-Wenzel und Reinhard Rürup. - München: Saur Bd. 3: Staatliche Archive der Länder Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt / bearb. von Anke Boeck... - 1999 (Daten eingearbeitet); I 94 Dessau Nr. 17
Registraturbildner: Ende des Zweiten Weltkrieges sollte die Filiale auf Beschluss des Zerbster Oberbürgermeisters die Privatbank Schlüter & Günther mit Wirkung zum 1. August 1945 die hiesige ADCA-Filiale übernehmen. Der Zerbster Bürgermeister hatte bereits ein Rundschreiben zur Übernahme der Bankgeschäfte durch Schlüter & Günther versendet. In Zerbst sollten insgesamt nur noch drei Geldinstitute zugelassen werden: Schlüter & Günther, die Volksbank e.GmbH (mit Übernahme der Spar- und Darlehenskasse Zerbst-Ankuhn als Genossenschaft der Bauern & Gärtner) und die Stadt- und Kreissparkasse Zerbst. Nach erfolgreichen Verhandlungen zum Bestehenbleiben der ADCA wurde diese Übernahme nicht vollzogen.
Zusatzinformationen: Lit.: Quellen zur Geschichte der Juden in den Archiven der neuen Bundesländer / hrsg. von Stefi Jersch-Wenzel und Reinhard Rürup. - München: Saur Bd. 3: Staatliche Archive der Länder Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt / bearb. von Anke Boeck... - 1999 (Daten eingearbeitet); I 94 Dessau Nr. 17
Laufmeter: 0.1
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
14.04.2025, 08:12 MESZ