Bürgermeister und Rat der Stadt Ulm genehmigen den Verkauf eines Hauses mit der zugehörigen Hofstatt durch den Ulmer Bürger Michael Schöchlin an den Priester Heinrich Pfaffenhofer, Kaplan und Altarist an dem von dem verstorbenen Berthold Siechenmeister gestifteten Altar im Ulmer Münster. Haus und Hofstatt liegen in der Guldin Ottengasse [heute Salzstadelgasse] zwischen den Häusern des Johann Niblung und des Peter Bayer. Davon steht Heinrich Fingerlin ein jährlicher Erstzins in Höhe von 13 Schilling Würzburger Pfennigen und 1 Weihnachtshuhn zu. Der Käufer hat dafür 47 rheinische Gulden bezahlt. Diese stammen aus einer Stiftung des Johann Trutwin für die Messe und den Altar. Verkäufer und Käufer haben mit den Stadtrechnern vereinbart, dass künftig von Haus und Hofstatt jährlich am 11. November ("vff sant Martins tage") 1 rheinischer Gulden zur Steuer entrichtet werden soll.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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