Amtsgerichte (bis 1968): Amtsgericht Biedenkopf (Bestand)
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275 Biedenkopf
Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> Akten ab 1867 >> Stellen der Justiz >> Amtsgerichte (Justizämter usw.) >> Amtsgerichte (bis 1968)
1842-2000
Enthält: Verwaltungsakten, Forst- und Jagdsachen des ehem. Amtes Biedenkopf, Zivilprozesse, Kontrakte u.a., Vormundschaften, Konkurse, Handels- und Genossenschaftsregisterakten
Geschichte des Bestandsbildners: Der heutige Amtsgerichtsbezirk Biedenkopf ging nach der Auflösung der Ämterverfassung und der völligen Trennung von Justiz und Verwaltung im Großherzogtum Hessen(-Darmstadt) aus dem im Jahr 1821 gebildeten Landgericht hervor. Nachdem dessen Bezirk an Preußen gefallen war, wurde es im Jahre 1867 in ein Amtsgericht umgewandelt.
Die seit dem 1. Juli 1968 in das Amtsgericht Biedenkopf eingegliederte Zweigstelle Gladenbach wurde zum Ende 2004 aufgelöst und endgültig in das AG Biedenkopf integriert (GVBl. I, S. 41).
Gerichtsbezirk:
Achenbach, Allendorf bei Gladenbach, Bieber, Biedenkopf, Bottenhorn (-1880), Breidenbach, Breidenstein, Buchenau, Damshausen (-1902), Dautphe, Dexbach, Diedenshausen (-1902), Eckelshausen, Elmshausen, Engelbach, Frechenhausen, Friedensdorf, Gladenbach bei Breitenbach (ab 1906 „Kleingladenbach“), Gönnern, Herzhausen, Holzhausen bei Gladenbach, Hommertshausen, Katzenbach, Kombach, Lixfeld, Mornshausen an der Dautphe, Niederdieten, Niedereisenhausen, Niederhörlen, Oberdieten, Obereisenhausen, Oberhörlen, Quotshausen, Roth, Silberg, Simmersbach, Steinperf, Wallau, Weifenbach, Wiesenbach, Wolfgruben, Wolzhausen
Landgerichtsbezirk: Marburg, von 1944 bis 1949 Limburg
Findmittel: Ablieferungslisten
Findmittel: Arcinsys-Datenbank (3,75 MM)
Findmittel: große Teile noch unverzeichnet
Referent: Herr Dr. Petter, Frau Laube
Zusatzinformationen: Letzte Aktualisierung: 20.10.2017
Geschichte des Bestandsbildners: Der heutige Amtsgerichtsbezirk Biedenkopf ging nach der Auflösung der Ämterverfassung und der völligen Trennung von Justiz und Verwaltung im Großherzogtum Hessen(-Darmstadt) aus dem im Jahr 1821 gebildeten Landgericht hervor. Nachdem dessen Bezirk an Preußen gefallen war, wurde es im Jahre 1867 in ein Amtsgericht umgewandelt.
Die seit dem 1. Juli 1968 in das Amtsgericht Biedenkopf eingegliederte Zweigstelle Gladenbach wurde zum Ende 2004 aufgelöst und endgültig in das AG Biedenkopf integriert (GVBl. I, S. 41).
Gerichtsbezirk:
Achenbach, Allendorf bei Gladenbach, Bieber, Biedenkopf, Bottenhorn (-1880), Breidenbach, Breidenstein, Buchenau, Damshausen (-1902), Dautphe, Dexbach, Diedenshausen (-1902), Eckelshausen, Elmshausen, Engelbach, Frechenhausen, Friedensdorf, Gladenbach bei Breitenbach (ab 1906 „Kleingladenbach“), Gönnern, Herzhausen, Holzhausen bei Gladenbach, Hommertshausen, Katzenbach, Kombach, Lixfeld, Mornshausen an der Dautphe, Niederdieten, Niedereisenhausen, Niederhörlen, Oberdieten, Obereisenhausen, Oberhörlen, Quotshausen, Roth, Silberg, Simmersbach, Steinperf, Wallau, Weifenbach, Wiesenbach, Wolfgruben, Wolzhausen
Landgerichtsbezirk: Marburg, von 1944 bis 1949 Limburg
Findmittel: Ablieferungslisten
Findmittel: Arcinsys-Datenbank (3,75 MM)
Findmittel: große Teile noch unverzeichnet
Referent: Herr Dr. Petter, Frau Laube
Zusatzinformationen: Letzte Aktualisierung: 20.10.2017
18,75 MM
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 08:12 MESZ