Graf Christoph (Christoffer) von Oldenburg und Delmenhorst sowie Provisor des Klosters Rastede bekundet, dass ihr lieber Getreuer Hinrich Jüchter (Juchter) auf sein Gesuch hin „in unseren anliggenden nöden“ 90 alte Gulden (fuftehalf stige olden gulden godt van gelde unnd sware genoch) und 80 Joachimstaler (feerstige jochen dalers) vorgestreckt hat. Dafür überlässt der Graf dem Gläubiger als Unterpfand den Klostermeier „in dem Nienbroke“ (Neuenbruch) mit Namen Johann de Handenn (?), dessen Hof im Norden von dem des Alberenn Zagen und im Süden von dem Meiers des Kapitels (St. Lamberti?) Rencke Bekehusen begrenzt wird. Kündigungstermin ist Weihnachten, die Rückzahlung erfolgt dann an St. Peter in der Fastenzeit. - Siegelankündigung des Grafen mit seinem persönlichen Siegel. 1540 Oktober 19, Rastede

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Niedersächsisches Landesarchiv
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