Vidimus des Abts Johannes von St. Egidien über eine Urkunde des Pfalzgrafen Albrecht von Bayern
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E 49/II Nr. 2494
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
04.03.1492 - 17.09.1503
Enthält:
1503 Sonntag nach Crucis Exaltationis = September 16: Vidimus (Kopie) des Abts Johannes von St. Egidien in Nürnberg über folgende Urkunde:
Albrecht, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Ober- und Niederbayern, erlaubt den Nürnberger Bürgern Sebald Pergenstorffer (= Beringsdörfer) und dessen Schwiegersohn Jobst Haller d. J., im Hammer zu Hirschbach, den sie mit Zustimmung des Fürsten von Erasmus Sauerzapf, Bürger in Sulzbach, gekauft haben, ein Schmelzhütte zu errichten, die sie auch wieder zu einem Schinhammer machen dürfen. Weiter gestattet er auf Widerruf, in der Nähe des Hammers Hasen, Hühner und andere Vögel zu jagen. Gegeben zu München, Sonntag Estomihi 1492 (= März 4).
Das Original war eine Pergamenturkunde mit Siegel.
Der Abt verwendete das Siegel der Abtei.
1503 Sonntag nach Crucis Exaltationis = September 16: Vidimus (Kopie) des Abts Johannes von St. Egidien in Nürnberg über folgende Urkunde:
Albrecht, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Ober- und Niederbayern, erlaubt den Nürnberger Bürgern Sebald Pergenstorffer (= Beringsdörfer) und dessen Schwiegersohn Jobst Haller d. J., im Hammer zu Hirschbach, den sie mit Zustimmung des Fürsten von Erasmus Sauerzapf, Bürger in Sulzbach, gekauft haben, ein Schmelzhütte zu errichten, die sie auch wieder zu einem Schinhammer machen dürfen. Weiter gestattet er auf Widerruf, in der Nähe des Hammers Hasen, Hühner und andere Vögel zu jagen. Gegeben zu München, Sonntag Estomihi 1492 (= März 4).
Das Original war eine Pergamenturkunde mit Siegel.
Der Abt verwendete das Siegel der Abtei.
Archivale
Indexbegriff Person: Albrecht (Herzog Bayern)
Indexbegriff Person: Albrecht (Pfalzgraf bei Rhein)
Indexbegriff Person: Beringsdörfer, Sebald
Indexbegriff Person: Haller, Jobst d. J.
Indexbegriff Person: Johannes (Abt St. Egidien)
Indexbegriff Person: Sauerzapf, Erasmus
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Vogteiliche Rechte
Indexbegriff Person: Albrecht (Pfalzgraf bei Rhein)
Indexbegriff Person: Beringsdörfer, Sebald
Indexbegriff Person: Haller, Jobst d. J.
Indexbegriff Person: Johannes (Abt St. Egidien)
Indexbegriff Person: Sauerzapf, Erasmus
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Vogteiliche Rechte
Egidienkloster
Hauseck
Hirschbach, Hammergut
Hirschbach, Hammermühle - Schinhammer
Hirschbach, Schmelzhütte
München
Sulzbach
Pfalzgraf bei Rhein
Herzog in Bayern
Bürger, Sulzbach
Gestattung
Schmelzhütte
Schinhammer
Gutskauf
Hammergut
Jagdrecht
Wildbann
Vidimus
Siegel Abtei St. Egidien
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ