1596 Februar 16 – Der Convent des Klosters auf dem Gertrudenberg, vertreten durch die Äbtissin Maria von Dumpstorf, die Priorin Margarete Vincke und die Kellnerin Ermgard Brawe, verschreiben dem Domvikar Heinrich Stempel eine Rente von 6 rth. für 100 rth. Kapital. – Original Pergament mit den Unterschriften der genannten Vorsteherinnen. Siegel vom Pergamentstreifen abgerissen. – In dorso: Der Exekutor des Vikars Heinrich Stempel, Johannes Heckman, cediert 1626 Dezember 18 die Forderung der Domvikarien Communität. Die letztere quittiert 1673 durch ihren Provisoren Dompastor Johannes Bern. Frick und ihren Regularius Georg Klecker über den Rückempfang.
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1596 Februar 16 – Der Convent des Klosters auf dem Gertrudenberg, vertreten durch die Äbtissin Maria von Dumpstorf, die Priorin Margarete Vincke und die Kellnerin Ermgard Brawe, verschreiben dem Domvikar Heinrich Stempel eine Rente von 6 rth. für 100 rth. Kapital. – Original Pergament mit den Unterschriften der genannten Vorsteherinnen. Siegel vom Pergamentstreifen abgerissen. – In dorso: Der Exekutor des Vikars Heinrich Stempel, Johannes Heckman, cediert 1626 Dezember 18 die Forderung der Domvikarien Communität. Die letztere quittiert 1673 durch ihren Provisoren Dompastor Johannes Bern. Frick und ihren Regularius Georg Klecker über den Rückempfang.
BAOS U1 1596 Februar 16
C 10.1 U1 Domarchiv, Ma20, Jostes
U1 Domarchiv, Ma20, Jostes
16. Februar 1596
Urkunde
Maria von Dumstorff, Domina des Klosters Gertrudenberg (1591-1599)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
18.12.2025, 09:22 MEZ