Sicherung und Überwachung der Universität Greifswald
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BArch MfS BV Rst KD Gwd/393
KD GW 393
BArch MfS BV Rst KD Gwd BV Rostock, Kreisdienststelle Greifswald
BV Rostock, Kreisdienststelle Greifswald >> Kreisdienststelle Greifswald, MfS-Bezirksverwaltung Rostock >> Kreisdienststelle Greifswald, MfS-BV Rostock >> Sicherung, Überwachung der Ernst-Moritz-Arndt Universität (EMAU) Greifswald
1983–1989
Enthält u.a.:
Strukturübersicht zur Leitung der Universität. – IM-Kandidatin "Dr. Pierd". – Analyse der Ursachen und begünstigenden Bedingungen für ungesetzliche Grenzübertritte und Antragstellung auf Übersiedlung in das Nichtsozialistische Wirtschaftsgebiet (NSW) durch Personen aus dem Bereich Medizin. – Statistische Übersicht über Personen im Hochschulbereich (Stand 31.12.1983). – Dankschreiben des schwedischen Ministerpräsidenten Olof Palme für den Rundgang unter der Leitung der Universität anlässlich seines Aufenthaltes 1984 in der DDR. – 30. Jahreskongress der Arbeitsgemeinschaft für Pharmazeutischen Verfahrenstechnik e. V. in Mainz. – Entwicklung der Führungs-IM (FIM) Arbeit bis 1990. – Situation und Reaktion in der Augenklinik bezüglich der Nachfolge von Prof. Heydenreich. – Operativgeldforderung und -abrechnung. – Aufstellung über im Bereich Medizin tätige ausländische Bürger, 1988. – Kennwort "Reserven", vorbeugende, schadensverhütende Arbeit in den Bereichen der Volkswirtschaft. – Reisekader. – Gründung des Freidenkerverbandes. – Symposium über die Diagnostik und Therapie der Endometriose mit internationaler Beteiligung mit Notizen zu Teilnehmern aus dem Nichtsozialistischen Wirtschaftsgebiet (NSW). – Reaktionen zum Wahlergebnis durch den Kreissekretär der LDPD. – Absprachen mit der Abteilung II, vermutlich zu "Frequenz". – Lageeinschätzung im Bereich Medizin. – Nationale Gesundheitskonferenz in Berlin. – Stimmungsbericht über Reaktionen am Institut für klinische Pharmakologie in der Zeit der friedlichen Revolution. – Bericht zu Parteiaustritten und Parteiausschlüssen im Bereich Medizin. – Statistische Angaben zu Mitarbeiter verschiedener Einrichtungen der Universität. – Situation an der Sektion Biologie. – 40. Jahrestages der DDR. – IM-Arbeit im Sicherungsbereich. – Wissenschaftliche Beziehungen von Mitarbeitern der Universität mit Hinweisen auf Einsatz des IMS "Fred Frank" im Rahmen des "Immateriellen Exports" der EMAU und Übernahme des GMS "Stein" durch die Abteilung XV. – Lage im Verantwortungsbereich „Gesellschaftswissenschaften“ mit statistischen Angaben zu wissenschaftlichen Mitarbeiter und Studenten der Sektionen Marxismus/Leninismus, Nordeuropawissenschaften, Erziehungswissenschaften, Sportwissenschaften, Germanistik, Kunst- und Musikwissenschaften, Sprach- und Literaturwissenschaften sowie von IM (1989). – Studienaufenthalte in Freiburg/BRD beim Bundesarchiv (Militärarchiv), in Schweden am Historischen Institut in Stockholm und Lund, sowie im Geographischen Institut der Universität Düsseldorf. – Offizielle und inoffiziellen Quellen in der Universitäts-Frauenklinik und Poliklinik (HV A-Bezug) und in der Stomatologischen Klinik. – Statistische Übersicht zu IM/GMS, wissenschaftlich/technischen Kräften und Antragstellern auf ständige Ausreise (AStA). – Bericht zu einem Studenten der Sektion Physik/Elektronik aufgrund seiner Mitgliedschaft in der SED und seinem gleichzeitigen Auftreten in der Evangelischen Studentengemeinde und der SPD-Gruppierung. – Auflösung der GST-Organisationen. – Veranstaltung mit einer Gruppe schwedischer Studenten als Gäste der Sektion Nordeuropawissenschaften. – Übersicht über "negativ angefallene" Personen.
Enthält auch:
Rückinformation zur Jahreshauptversammlung der LDPD-Ortsgruppe Lubmin am 17.12.1988. – Anonymer Brief an den Ersten Sekretär der Kreisleitung Greifswald von "Die gerechten Tausend". – Parteimitgliederversammlung.
Strukturübersicht zur Leitung der Universität. – IM-Kandidatin "Dr. Pierd". – Analyse der Ursachen und begünstigenden Bedingungen für ungesetzliche Grenzübertritte und Antragstellung auf Übersiedlung in das Nichtsozialistische Wirtschaftsgebiet (NSW) durch Personen aus dem Bereich Medizin. – Statistische Übersicht über Personen im Hochschulbereich (Stand 31.12.1983). – Dankschreiben des schwedischen Ministerpräsidenten Olof Palme für den Rundgang unter der Leitung der Universität anlässlich seines Aufenthaltes 1984 in der DDR. – 30. Jahreskongress der Arbeitsgemeinschaft für Pharmazeutischen Verfahrenstechnik e. V. in Mainz. – Entwicklung der Führungs-IM (FIM) Arbeit bis 1990. – Situation und Reaktion in der Augenklinik bezüglich der Nachfolge von Prof. Heydenreich. – Operativgeldforderung und -abrechnung. – Aufstellung über im Bereich Medizin tätige ausländische Bürger, 1988. – Kennwort "Reserven", vorbeugende, schadensverhütende Arbeit in den Bereichen der Volkswirtschaft. – Reisekader. – Gründung des Freidenkerverbandes. – Symposium über die Diagnostik und Therapie der Endometriose mit internationaler Beteiligung mit Notizen zu Teilnehmern aus dem Nichtsozialistischen Wirtschaftsgebiet (NSW). – Reaktionen zum Wahlergebnis durch den Kreissekretär der LDPD. – Absprachen mit der Abteilung II, vermutlich zu "Frequenz". – Lageeinschätzung im Bereich Medizin. – Nationale Gesundheitskonferenz in Berlin. – Stimmungsbericht über Reaktionen am Institut für klinische Pharmakologie in der Zeit der friedlichen Revolution. – Bericht zu Parteiaustritten und Parteiausschlüssen im Bereich Medizin. – Statistische Angaben zu Mitarbeiter verschiedener Einrichtungen der Universität. – Situation an der Sektion Biologie. – 40. Jahrestages der DDR. – IM-Arbeit im Sicherungsbereich. – Wissenschaftliche Beziehungen von Mitarbeitern der Universität mit Hinweisen auf Einsatz des IMS "Fred Frank" im Rahmen des "Immateriellen Exports" der EMAU und Übernahme des GMS "Stein" durch die Abteilung XV. – Lage im Verantwortungsbereich „Gesellschaftswissenschaften“ mit statistischen Angaben zu wissenschaftlichen Mitarbeiter und Studenten der Sektionen Marxismus/Leninismus, Nordeuropawissenschaften, Erziehungswissenschaften, Sportwissenschaften, Germanistik, Kunst- und Musikwissenschaften, Sprach- und Literaturwissenschaften sowie von IM (1989). – Studienaufenthalte in Freiburg/BRD beim Bundesarchiv (Militärarchiv), in Schweden am Historischen Institut in Stockholm und Lund, sowie im Geographischen Institut der Universität Düsseldorf. – Offizielle und inoffiziellen Quellen in der Universitäts-Frauenklinik und Poliklinik (HV A-Bezug) und in der Stomatologischen Klinik. – Statistische Übersicht zu IM/GMS, wissenschaftlich/technischen Kräften und Antragstellern auf ständige Ausreise (AStA). – Bericht zu einem Studenten der Sektion Physik/Elektronik aufgrund seiner Mitgliedschaft in der SED und seinem gleichzeitigen Auftreten in der Evangelischen Studentengemeinde und der SPD-Gruppierung. – Auflösung der GST-Organisationen. – Veranstaltung mit einer Gruppe schwedischer Studenten als Gäste der Sektion Nordeuropawissenschaften. – Übersicht über "negativ angefallene" Personen.
Enthält auch:
Rückinformation zur Jahreshauptversammlung der LDPD-Ortsgruppe Lubmin am 17.12.1988. – Anonymer Brief an den Ersten Sekretär der Kreisleitung Greifswald von "Die gerechten Tausend". – Parteimitgliederversammlung.
Akte
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 12:08 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Deutsche Demokratische Republik mit sowjetischer Besatzungszone (1945-1990) (Tektonik)
- Staatssicherheit (Tektonik)
- Ministerium für Staatssicherheit (MfS) (Tektonik)
- Bezirksverwaltung (BV) Rostock (Tektonik)
- Kreis- und Objektdienststellen der BV Rostock (Tektonik)
- BV Rostock, Kreisdienststelle Greifswald (Bestand)
- Kreisdienststelle Greifswald, MfS-Bezirksverwaltung Rostock (Gliederung)
- Kreisdienststelle Greifswald, MfS-BV Rostock (Gliederung)
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