Graf Johann v. Katzenelnbogen schreibt an Hans v. Wolfskehl, dass er von seinen Vertretern auf dem Gernsheimer Tage gehört habe, dass er (Hans) Au...
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B 3 Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft)
Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft) >> 1 Findbuch Demandt
1429 Mai 18
Konz. Staatsarchiv Darmstadt, Hohler Galgen. Rv. (um 1435): 19a littera domini a. 29
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: quarta feria infra octavas festi Penthecostes a. etc. 29
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Johann v. Katzenelnbogen schreibt an Hans v. Wolfskehl, dass er von seinen Vertretern auf dem Gernsheimer Tage gehört habe, dass er (Hans) Austrag seiner Angelegenheit vor den gräflichen Mannen fordere, während nach seiner Ansicht die Sache vor das Gericht am Hohlen Galgen und andere zuständige Orte, nicht aber vor die Mannen gehöre, wie ihm (Hans) die gräflichen Beauftragten zu Gernsheim bereits mitgeteilt hätten, indem sie ihn zugleich vor das genannte Gericht entboten hätten. Dem möge er (Hans) folgen. Wolle er das nicht, so schlage er (Graf Johann) einen erneuten Schiedstag vor ihren beiderseitigen Freunden vor, um darüber befinden zu lassen, ob die Angelegenheit vor das genannte Gericht oder die gräflichen Mannen gehöre. Den auf diesem Tage gefällten Spruch werde er (der Graf) anerkennen. Wenn er (Hans) diesem Vorschlag zustimme, möge er es mitteilen
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Demandt, Regesten der Grafen von Katzenelnbogen, Regesten-Nr. 3428
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Johann v. Katzenelnbogen schreibt an Hans v. Wolfskehl, dass er von seinen Vertretern auf dem Gernsheimer Tage gehört habe, dass er (Hans) Austrag seiner Angelegenheit vor den gräflichen Mannen fordere, während nach seiner Ansicht die Sache vor das Gericht am Hohlen Galgen und andere zuständige Orte, nicht aber vor die Mannen gehöre, wie ihm (Hans) die gräflichen Beauftragten zu Gernsheim bereits mitgeteilt hätten, indem sie ihn zugleich vor das genannte Gericht entboten hätten. Dem möge er (Hans) folgen. Wolle er das nicht, so schlage er (Graf Johann) einen erneuten Schiedstag vor ihren beiderseitigen Freunden vor, um darüber befinden zu lassen, ob die Angelegenheit vor das genannte Gericht oder die gräflichen Mannen gehöre. Den auf diesem Tage gefällten Spruch werde er (der Graf) anerkennen. Wenn er (Hans) diesem Vorschlag zustimme, möge er es mitteilen
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Demandt, Regesten der Grafen von Katzenelnbogen, Regesten-Nr. 3428
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ