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Spezialia, Band 8: 1. März bis 21. Juni 1923
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K 203 Regierung Münster, Besatzung nach dem 1. Weltkrieg
Regierung Münster, Besatzung nach dem 1. Weltkrieg >> 4. Sammelakten zum besetzten Teil des Regierungsbezirks Münster: Spezialia
1923
Enthaeltvermerke: Enthält u. a.: - Ausgabe von Freifahrscheinen für Militärangehörige der Besatzer für die Vestische Kleinbahn (Straßenbahn) - Zwangsweise Räumung der Wohnung des Bergarbeiters Josef Platzke und Familie, Osterfeld - Auftauchen von vier französischen Soldaten aus Buer in der Hohen Mark in Lembeck nach der Erschießung von zwei französischen Offizieren in Buer am 10. März 1923 - Festnahme von vier Kriminalbeamten bzw. Aufsehern und Geldboten in Wanne und anschließende Ausweisung, März 1923 - Tagesbericht Nr. 4 vom 11./12. März 1923, wohl aus Bottrop an den Regierungspräsidenten in Münster, über Zusammenstöße zwischen deutschen Zivilisten und Besatzern mit Zeugenvernehmungen - Festnahme eines Studenten und seines Vermieters in Waltrop sowie Raub von Wertgegenständen aus der Wohnung des Vermieters durch die Besatzer - Versendung eines Fragebogens über die durch die Besatzung angerichteten materiellen und ideellen Schäden durch die SPD, Dortmund - Verzeichnis von von den Besatzern verbotenen Zeitungen, Mai 1923 - Von Truppenbelegungen betroffene Schulen im Ruhrgebiet; - Gassperre, Kohlensperre in Gladbeck, 1923 - Erschießung der "Dienstmagd" Elisabeth Feugmann, geb. 1903, in Waltrop durch französische Soldaten - Sprengung eines Dükers im Rhein-Herne-Kanal, bei der Wartburg, Amt Rauxel, durch französische Soldaten mit der Folge der Lahmlegung der Schifffahrt - öffentliche Sitzung der KPD, Ortsgruppe Marl, mit 250 Besuchern, 1923 - Untersuchung der Erschießung Elisabeth Feugmanns und Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen durch deren Vater, 1923-1924 - Festnahme von Heinrich Ribbert aus Hervest, 1923 - Bericht des Stadtrats Dr. Kruse, Recklinghausen, über seine Festnahme und die des Stadtrats Dr. Still sowie über beider Ausweisung, 1923 - Bericht des Vertreters des von den Franzosen verhafteten Oberbürgermeisters von Bottrop Dr. Baur, N. N., Beigeordneter, über seine Verhaftung im Rahmen seiner Zeugenaussage vor dem französischen Kriegsgericht in Sterkrade, 1923 - tätliche Auseinandersetzung zwischen der Familie Weber und einquartierten französischen Soldaten in Horst/Emscher, 1923 - Vergewaltigungen und versuchte Vergewaltigungen durch belgische und französische Soldaten, in Oberhausen, Bottrop, Recklinghausen und Gladbeck, 1923 - Misshandlung des Studienrats Professor Hoffmann in Dorsten durch belgische Soldaten, 1923 - Beschwerde des Regierungspräsidenten von Münster an General Borremann, Kommandeur der belgischen Besatzungsarmee in Sterkrade, wegen der systematischen widerrechtlichen Eingriffe der Besatzungsmächte in den Dienstbetrieb der Kriminalpolizei, 1923 - Meldungen von Gemeinden an den Regierungspräsidenten zur für den 1. Juni angeordneten Schweinezählung, 1923 - Teil einer Statistik zu den Schulverhältnissen im Regierungsbezirk Münster, o. D. - Verpflegung im Gefängnis für politische Gefangene, Duisburg, 1923 - Beschwerde des Regierungspräsidenten von Münster an General Borremann, Kommandeur der belgischen Besatzungsarmee in Sterkrade, wegen der zunehmenden Zahl an Sittlichkeitsverbrechen mit Antwortschreiben, 1923 - Streit über die Nutzung der Wohnung des Amtsgerichtsrats Kracht in Bottrop durch belgische Soldaten, 1923 - Liste der von den Besatzungsbehörden verhafteten bzw. verurteilten Beamten des Präsidialbezirks Recklinghausen - Fälle von Raub und Zerstörung (Inventar der Pfarrkirche in Dorsten) durch Besatzer, 1923
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.