[S 1] 10 Donnerstag-Club (DC) (Bestand)
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10 V 53
Stadtarchiv Lemgo (Archivtektonik) >> Private Organisationen, Vereine und Parteien
Verwaltungsgeschichte/biographische Angaben: Zu den Inhalten des Bestandes - siehe linke Seite.
Verwaltungsgeschichte/biographische Angaben: Geschichte und Überlieferung
Der Donnerstag-Club wurde im Jahre 1906 im Bürgerkrug (damals Mittelstraße 101, jetzt Mittelstraße 83) als Kegelclub gegründet. Gründungsmitglieder waren u.a. der Kaufmann Fritz Sacken und der Bankrat Eugen Bier. Der Bürgerkrug diente bis 1912 als Vereinslokal und wurde dann durch das Gasthaus zur Krone (Leopoldstraße 26) abgelöst. Wie der Name bereits sagt wurde traditionell Donnerstags gekegelt. Der Verein unternahm neben den Kegelrunden auch regelmäßig Wochenendausflüge innerhalb Deutschlands und Festessen in ihrem Stammlokal.
Im Jahr 1963 gab sich der Donnerstag-Club eine Satzung (V53/3). Während der gesamten Zeit seines Bestehens war der Kegelclub eine exklusive Adresse. Nach der Satzung durfte er nicht mehr als 15 Mitglieder besitzen, die immer ausschließlich Männer waren.
Ende März 1989 wurde das Gasthaus zur Krone aufgelöst und der aus diesem Anlass signierte Kegel der Bahn an Mitglieder des Donnerstag-Clubs verteilt (V53/8). Ab August 1989 wurde dann in der Gaststätte zum Bierfass (Biesterberg) gekegelt.
Zum 100jährigen Vereinsjubiläum designte der ehemalige Vorsitzende des Donnerstag-Clubs, Günter Kotzolt (*1912 +2005), kurz vor seinem Schlaganfall eine Vereinskrawatte (V53/6-7). Ebenso wurde von Susanne Buchholz ein Fotoband zur Geschichte des Vereins zusammengestellt (V53/2).
Der Bestand ist über Susanne Buchholz, geborene Kotzolt, ins Archiv gelangt (Zugangsnummer 2013/049). Susanne Buchholz ist die Tochter des längjährigen Vorsitzenden Günter Kotzolt.
Inhalt
Der Bestand enthält ein Kegelbuch, das die Jahre 1983 und 1984 abdeckt. Daneben sind im Bestand eine Chronik zur Geschichte des Vereins, die Satzung, eine Vereinskrawatte zum 100jährigen Jubiläum und ein signierter Holzkegel aus dem Gasthaus zur Krone enthalten.
Hartl, August 2014.
Verwaltungsgeschichte/biographische Angaben: Geschichte und Überlieferung
Der Donnerstag-Club wurde im Jahre 1906 im Bürgerkrug (damals Mittelstraße 101, jetzt Mittelstraße 83) als Kegelclub gegründet. Gründungsmitglieder waren u.a. der Kaufmann Fritz Sacken und der Bankrat Eugen Bier. Der Bürgerkrug diente bis 1912 als Vereinslokal und wurde dann durch das Gasthaus zur Krone (Leopoldstraße 26) abgelöst. Wie der Name bereits sagt wurde traditionell Donnerstags gekegelt. Der Verein unternahm neben den Kegelrunden auch regelmäßig Wochenendausflüge innerhalb Deutschlands und Festessen in ihrem Stammlokal.
Im Jahr 1963 gab sich der Donnerstag-Club eine Satzung (V53/3). Während der gesamten Zeit seines Bestehens war der Kegelclub eine exklusive Adresse. Nach der Satzung durfte er nicht mehr als 15 Mitglieder besitzen, die immer ausschließlich Männer waren.
Ende März 1989 wurde das Gasthaus zur Krone aufgelöst und der aus diesem Anlass signierte Kegel der Bahn an Mitglieder des Donnerstag-Clubs verteilt (V53/8). Ab August 1989 wurde dann in der Gaststätte zum Bierfass (Biesterberg) gekegelt.
Zum 100jährigen Vereinsjubiläum designte der ehemalige Vorsitzende des Donnerstag-Clubs, Günter Kotzolt (*1912 +2005), kurz vor seinem Schlaganfall eine Vereinskrawatte (V53/6-7). Ebenso wurde von Susanne Buchholz ein Fotoband zur Geschichte des Vereins zusammengestellt (V53/2).
Der Bestand ist über Susanne Buchholz, geborene Kotzolt, ins Archiv gelangt (Zugangsnummer 2013/049). Susanne Buchholz ist die Tochter des längjährigen Vorsitzenden Günter Kotzolt.
Inhalt
Der Bestand enthält ein Kegelbuch, das die Jahre 1983 und 1984 abdeckt. Daneben sind im Bestand eine Chronik zur Geschichte des Vereins, die Satzung, eine Vereinskrawatte zum 100jährigen Jubiläum und ein signierter Holzkegel aus dem Gasthaus zur Krone enthalten.
Hartl, August 2014.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ