Familienangelegenheiten Boos v. Waldeck
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F 2, 67/1
F 2 Oberrheinische Reichsritterschaft
Oberrheinische Reichsritterschaft >> 3 Angelegenheiten einzelner Familien: Personalien, Nachlässe, Güter, Schulden, Prozesse
1784-1788
Enthält u.a.: Sache des Schutzjuden Seligmann Reinach zu Mainz gegen den Stammesherrn Freiherr Philipp Boos v. Waldeck sowie v. boossche Administration [Vermögenszwangsverwaltung infolge Verschuldung] Tomus I, Nr. 1 - 123 [die Nr. 1 - 48 samt Protokoll fehlen, außer Nr. 21, infolge der Unvollständigkeit der Akten ist der Ausgangspunkt nicht recht klar, doch geht der größte Teil der Schulden schon auf den Vater zurück]
Enthält u.a.: Einnahmen und Ausgaben 1787 (Nr. 53, 54), Kreditoren waren u. a. Löb Salomon Lorch, mit 5.000 fl. und das kurfürstliche Kaufhaus zu Mainz mit 2.200 fl., Jessel und Jakob Dreitel zu Bingen mit 2.500 fl. (Nr. 67, 73, 74), Joseph Homburg, Mayer und Jakob Reinach, Michael Hausen, alle zu Mainz (Nr. 72 , Beträge?), v. Hunolstein (Nr. 111, Beträge?)
Enthält u.a.: Forderung des steinkallenfelsischen Verwalters Johann Conr[ad] Bohn zu Sobernheim, welcher für das von der Familie vernachlässigte Fräulein v. Boos, jetzige Frau v. Weyhers, Vorschüsse (130 fl.) gegeben hatte (Nr.95, 98), Schuldenverwalter ist der boossche Amtmann W. Strecker
Enthält u.a.: Mittelrheinische Reichsritterschaft 78
Enthält u.a.: Einnahmen und Ausgaben 1787 (Nr. 53, 54), Kreditoren waren u. a. Löb Salomon Lorch, mit 5.000 fl. und das kurfürstliche Kaufhaus zu Mainz mit 2.200 fl., Jessel und Jakob Dreitel zu Bingen mit 2.500 fl. (Nr. 67, 73, 74), Joseph Homburg, Mayer und Jakob Reinach, Michael Hausen, alle zu Mainz (Nr. 72 , Beträge?), v. Hunolstein (Nr. 111, Beträge?)
Enthält u.a.: Forderung des steinkallenfelsischen Verwalters Johann Conr[ad] Bohn zu Sobernheim, welcher für das von der Familie vernachlässigte Fräulein v. Boos, jetzige Frau v. Weyhers, Vorschüsse (130 fl.) gegeben hatte (Nr.95, 98), Schuldenverwalter ist der boossche Amtmann W. Strecker
Enthält u.a.: Mittelrheinische Reichsritterschaft 78
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
01.07.2025, 13:38 MESZ
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