Kgl. Hoftheater Stuttgart: Personalakten (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 18 II
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Ober- und Mittelbehörden 1806-um 1945 >> Hofverwaltung
1780-1915
Überlieferungsgeschichte
Die 1939 im Hauptstaatsarchiv Stuttgart eingekommenen Akten wurden infolge eines Fliegerangriffs 1944 stark geschädigt. Vgl. auch Bestand E 18 VI.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält Personalakten des künstlerischen, technischen und Büropersonals in alphabetischer Reihenfolge. Das maschinenschriftlich vorliegende Findbuch enthält gegenüber der Online-Fassung weitergehende, z. T. sehr detaillierte Angaben zu Biographie und Werdegang insbesondere des künstlerischen Personals
Vorbemerkung: In dem Repertorium zum Bestand E 18 II sind die Personalakten des kurz- und langfristig angestellten künstlerischen, technischen und Büropersonals des ehemaligen Kgl. württ. Hoftheaters aus dem 19. Jahrhundert alphabetisch verzeichnet. Da die Intendanz der Württ. Landestheater nach 1918 unbegreiflicherweise die "Allgemeinen Theaterakten", die sich an die bereits im Staatsarchiv befindlichen Akten angeschlossen hätten, ausgeschieden hat, hat sich die Württ. Archivdirektion desto nachdrücklicher um die Übergabe der noch vorhandenen Personalakten bemüht. Die Intendanz der Württ. Staatstheater hat wenige Wochen vor Ausbruch des 2. Weltkriegs 1939 dann einen Teil der alten Personalakten dem Hauptstaatsarchiv übergeben. Dieser völlig ungeordnete Aktenbestand wurde in untere Fächer eines Aktenschranks im Archivgewölbe Neckarstraße 4 untergebracht und wurde bei dem Fliegerangriff am 19. / 20. Oktober 1944 durch eindringendes Löschwasser durchnäßt. Da Raum- und Personalmangel durchgreifende Rettungsmaßnahmen verhinderten, verschimmelten die Akten, so daß ein Teil von ihnen, da völlig unleserlich, ausgeschieden werden mußte - von einem kleinen Teil konnten noch die im Repertorium aufgeführten Notizen gemacht werden - , der größere Teil dieses Aktenbestandes mußte vor der Verzeichnung Blatt für Blatt vom Schimmel befreit werden. Der einzelne Faszikel des betreffenden Theatermitglieds enthält neben personellen Aufzeichnungen über Engagement, Gehalt und Familienverhältnisse häufig noch Notizen über andere Theatermitglieder und allgemeine Theater-, Musik- und Kulturangelegenheiten. Diese Notizen sind im gedruckten Findbuch am Ende jeder Personalverzeichnung mit der Angabe der Quadrangel kurz aufgeführt.
Abkürzungen: ausgesch.ausgeschieden (Jahr des Ausscheidens) NN.nomen nescio
Die 1939 im Hauptstaatsarchiv Stuttgart eingekommenen Akten wurden infolge eines Fliegerangriffs 1944 stark geschädigt. Vgl. auch Bestand E 18 VI.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält Personalakten des künstlerischen, technischen und Büropersonals in alphabetischer Reihenfolge. Das maschinenschriftlich vorliegende Findbuch enthält gegenüber der Online-Fassung weitergehende, z. T. sehr detaillierte Angaben zu Biographie und Werdegang insbesondere des künstlerischen Personals
Vorbemerkung: In dem Repertorium zum Bestand E 18 II sind die Personalakten des kurz- und langfristig angestellten künstlerischen, technischen und Büropersonals des ehemaligen Kgl. württ. Hoftheaters aus dem 19. Jahrhundert alphabetisch verzeichnet. Da die Intendanz der Württ. Landestheater nach 1918 unbegreiflicherweise die "Allgemeinen Theaterakten", die sich an die bereits im Staatsarchiv befindlichen Akten angeschlossen hätten, ausgeschieden hat, hat sich die Württ. Archivdirektion desto nachdrücklicher um die Übergabe der noch vorhandenen Personalakten bemüht. Die Intendanz der Württ. Staatstheater hat wenige Wochen vor Ausbruch des 2. Weltkriegs 1939 dann einen Teil der alten Personalakten dem Hauptstaatsarchiv übergeben. Dieser völlig ungeordnete Aktenbestand wurde in untere Fächer eines Aktenschranks im Archivgewölbe Neckarstraße 4 untergebracht und wurde bei dem Fliegerangriff am 19. / 20. Oktober 1944 durch eindringendes Löschwasser durchnäßt. Da Raum- und Personalmangel durchgreifende Rettungsmaßnahmen verhinderten, verschimmelten die Akten, so daß ein Teil von ihnen, da völlig unleserlich, ausgeschieden werden mußte - von einem kleinen Teil konnten noch die im Repertorium aufgeführten Notizen gemacht werden - , der größere Teil dieses Aktenbestandes mußte vor der Verzeichnung Blatt für Blatt vom Schimmel befreit werden. Der einzelne Faszikel des betreffenden Theatermitglieds enthält neben personellen Aufzeichnungen über Engagement, Gehalt und Familienverhältnisse häufig noch Notizen über andere Theatermitglieder und allgemeine Theater-, Musik- und Kulturangelegenheiten. Diese Notizen sind im gedruckten Findbuch am Ende jeder Personalverzeichnung mit der Angabe der Quadrangel kurz aufgeführt.
Abkürzungen: ausgesch.ausgeschieden (Jahr des Ausscheidens) NN.nomen nescio
1075 Büschel (9,2 lfd. m)
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:40 PM CET