Urkunde Nr. 174 - Verkauf eines Stück Gartenlandes
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A-AUS, 174
ad No. 19. VIII
A-AUS Allgemeine Urkundensammlung
Allgemeine Urkundensammlung >> 1501-1600
24. November 1528 (vp dinxstedach Nemptlick sunte Katharinen auent)
Vor Hermann Schenking (Schenkynck), Richter in der Stadt Münster, verkaufen Johan Wolpendorp und seine Ehefrau Katharina für eine Summe Geldes dem Arnold Friedhoff (ffrythoff) und seiner Ehefrau Anna, Bürger zu Münster, ein Stück Gartenland, das vorm Servatii Tor (buten Servaß porten) "by der noulner? Rame" zwischen den zwei Wällen liegt, an der einen Seite das Land Everdt Bricks und an der anderen Seite an Flächen der Stadt Münster grenzt und frei von allen Lasten ist. Die Verkäufer geloben Währschaft. Der Richter und der Verkäufer kündigen ihre Siegel an.
Original Pergament Niederdeutsch, 2 Siegel anhängend, (1) gut erhalten, (2) nur die linke untere Seite erhalten.
Archivale
Bürgen/Zeugen: Zeugen: Jacob Winter (Wynther); Johan Schenckell, Bürger zu Münster
Rückvermerke: dyt is dy breff van dem stuck gharden landes van der [Bockschen?] (16. Jh.); [nicht lesbarer Vermerk] (17. Jh.?); Regest (19. Jh.)
Rückvermerke: dyt is dy breff van dem stuck gharden landes van der [Bockschen?] (16. Jh.); [nicht lesbarer Vermerk] (17. Jh.?); Regest (19. Jh.)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:12 MEZ