SED-Kreisleitung Naumburg (Bestand)
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P 517 Naumburg (Benutzungsort: Merseburg)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 08. Parteien, Organisationen, Vereine und Verbände >> 08.01. Parteien >> 08.01.06. Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) >> 08.01.06.02. Bezirksparteiorganisation Halle >> 08.01.06.02.02. Kreis-, Stadt- und Stadtbezirksleitungen
1946 - 1989
Hinweis: Der Bestand enthält Archivgut, das personenbezogenen Schutzfristen gemäß § 10 Abs. 3 Satz 2 ArchG LSA unterliegt und bis zu deren Ablauf nur im Wege einer Schutzfristenverkürzung gemäß § 10 Abs. 4 Satz 2 ArchG LSA oder eines Informationszuganges gemäß § 10 Abs. 4a ArchG LSA zugänglich ist.
Findhilfsmittel: Findkartei (online recherchierbar)
Registraturbildner: Nach der im Zuge der Verwaltungsreform von 1952 erfolgten Bildung des Landkreises Naumburg konstituierte sich auf der Kreisdelegiertenkonferenz am 31. August 1952 die SED-Kreisparteiorganisation Naumburg, an deren Spitze die SED-Kreisleitung stand. Das Sekretariat der Kreisleitung wurde im April 1954 von seiner Funktion entlastet und ein Büro gebildet, dem neben dem 1. und 2. Sekretär, den Sekretären für Wirtschaft, für Landwirtschaft und für Propaganda sowie dem Vorsitzenden der Kreisparteikontrollkommission noch weitere 6 Mitglieder angehörten. Im Zuge der in Umsetzung des Politbürobeschlusses vom 26. Februar 1963 über "Die Organisierung der Parteiarbeit nach dem Produktionsprinzip" erfolgten Entlastung des Büros von seiner Funktion im Apr. 1963 wurden die Büros für Landwirtschaft sowie für Industrie und Bauwesen und die Ideologische Kommission gebildet, deren Leiter neben dem 1. und 2. Kreissekretär Mitglieder des neugebildeten Sekretariats der Kreisleitung waren. Von Mitte 1963 bis Anfang 1967 fungierte kein 2. Sekretär. Ab Mitte der 60er Jahre bis 1989 gehörten dem Sekretariat der 1. Sekretär, der 2. Sekretär (ab 1967), die Sekretäre für Wirtschaft, für Landwirtschaft und für Agitation und Propaganda, die Vorsitzenden der Kreisparteikontrollkommission, des Rates für landwirtschaftliche Produktion und Nahrungsgüterwirtschaft (bis Anfang der 70er Jahre), des Rates des Kreises, der Kreisplankommission und des FDGB-Kreisvorstandes sowie der 1. Sekretär der FDJ-Kreisleitung an. Ende 1988 waren in der Kreisparteiorganisation mehr als 5.800 Mitglieder und Kandidaten der SED in 183 Grundorganisationen organisiert. Wichtige Grundorganisationen bestanden in den Betrieben VEB Microsa, VEB Plastica, VEB Metallwaren, VEB Möbelwerk, VEB Schuhfabrik und VEB NARVA.
Bestandsinformationen: Der Text der im SED-Bezirksparteiarchiv Halle erarbeiteten Findkartei wurde im Wesentlichen unverändert übernommen Es erfolgte lediglich die Korrektur offensichtlicher Fehler, die Vereinheitlichung der Schreibweise und die Auflösung von Abkürzungen. Die für die Sekretariatssitzungsprotokolle vorliegenden sachthematischen Karteien, in der die wesentlichen Tagesordnungspunkte der Beratungen erfasst sind, wurden in Form von Enthält-Vermerken zu den einzelnen Aktenbänden übernommen.
Zusatzinformationen: 1. Sekretäre:
Rudolf Ulbrich (Aug. 1952 - Jan. 1954); Hennig (Jan. 1954 - Febr. 1954); Ilse Mertens (Febr. 1954 - mind. Apr. 1954); Walter Leipert (Juni 1954 - Mai 1958); Gustav Waschkowitz (Mai 1958 - Mai 1962); Heinz Freyberg (Mai 1962 - Juli 1970); Hilmar Müller (Sept. 1970 - Febr. 1976); Wolfgang Neubert (Febr. 1976 - Okt. 1986); Wolfgang Biedermann (Okt. 1986 - mind. Nov. 1989).
2. Sekretäre:
Willy Müller (Aug. 1952 - Jan. 1955); Josef Marx (Jan. 1955 - März 1956); Gerhard Scorna (März 1956 - Sept. 1961); Hermann Ehrich (Sept. 1961 - Juni oder Juli 1963; Jan. 1967 - Apr. 1971); Günter Wonneberger (Apr. 1971 - März 1978); Heinz Müller (März 1978 - Dez. 1983); Siegfried Schelhas (Dez. 1983 - Jan. 1988); Wolfgang Ramisch (Jan. 1988 - mind. Nov. 1989).
Findhilfsmittel: Findkartei (online recherchierbar)
Registraturbildner: Nach der im Zuge der Verwaltungsreform von 1952 erfolgten Bildung des Landkreises Naumburg konstituierte sich auf der Kreisdelegiertenkonferenz am 31. August 1952 die SED-Kreisparteiorganisation Naumburg, an deren Spitze die SED-Kreisleitung stand. Das Sekretariat der Kreisleitung wurde im April 1954 von seiner Funktion entlastet und ein Büro gebildet, dem neben dem 1. und 2. Sekretär, den Sekretären für Wirtschaft, für Landwirtschaft und für Propaganda sowie dem Vorsitzenden der Kreisparteikontrollkommission noch weitere 6 Mitglieder angehörten. Im Zuge der in Umsetzung des Politbürobeschlusses vom 26. Februar 1963 über "Die Organisierung der Parteiarbeit nach dem Produktionsprinzip" erfolgten Entlastung des Büros von seiner Funktion im Apr. 1963 wurden die Büros für Landwirtschaft sowie für Industrie und Bauwesen und die Ideologische Kommission gebildet, deren Leiter neben dem 1. und 2. Kreissekretär Mitglieder des neugebildeten Sekretariats der Kreisleitung waren. Von Mitte 1963 bis Anfang 1967 fungierte kein 2. Sekretär. Ab Mitte der 60er Jahre bis 1989 gehörten dem Sekretariat der 1. Sekretär, der 2. Sekretär (ab 1967), die Sekretäre für Wirtschaft, für Landwirtschaft und für Agitation und Propaganda, die Vorsitzenden der Kreisparteikontrollkommission, des Rates für landwirtschaftliche Produktion und Nahrungsgüterwirtschaft (bis Anfang der 70er Jahre), des Rates des Kreises, der Kreisplankommission und des FDGB-Kreisvorstandes sowie der 1. Sekretär der FDJ-Kreisleitung an. Ende 1988 waren in der Kreisparteiorganisation mehr als 5.800 Mitglieder und Kandidaten der SED in 183 Grundorganisationen organisiert. Wichtige Grundorganisationen bestanden in den Betrieben VEB Microsa, VEB Plastica, VEB Metallwaren, VEB Möbelwerk, VEB Schuhfabrik und VEB NARVA.
Bestandsinformationen: Der Text der im SED-Bezirksparteiarchiv Halle erarbeiteten Findkartei wurde im Wesentlichen unverändert übernommen Es erfolgte lediglich die Korrektur offensichtlicher Fehler, die Vereinheitlichung der Schreibweise und die Auflösung von Abkürzungen. Die für die Sekretariatssitzungsprotokolle vorliegenden sachthematischen Karteien, in der die wesentlichen Tagesordnungspunkte der Beratungen erfasst sind, wurden in Form von Enthält-Vermerken zu den einzelnen Aktenbänden übernommen.
Zusatzinformationen: 1. Sekretäre:
Rudolf Ulbrich (Aug. 1952 - Jan. 1954); Hennig (Jan. 1954 - Febr. 1954); Ilse Mertens (Febr. 1954 - mind. Apr. 1954); Walter Leipert (Juni 1954 - Mai 1958); Gustav Waschkowitz (Mai 1958 - Mai 1962); Heinz Freyberg (Mai 1962 - Juli 1970); Hilmar Müller (Sept. 1970 - Febr. 1976); Wolfgang Neubert (Febr. 1976 - Okt. 1986); Wolfgang Biedermann (Okt. 1986 - mind. Nov. 1989).
2. Sekretäre:
Willy Müller (Aug. 1952 - Jan. 1955); Josef Marx (Jan. 1955 - März 1956); Gerhard Scorna (März 1956 - Sept. 1961); Hermann Ehrich (Sept. 1961 - Juni oder Juli 1963; Jan. 1967 - Apr. 1971); Günter Wonneberger (Apr. 1971 - März 1978); Heinz Müller (März 1978 - Dez. 1983); Siegfried Schelhas (Dez. 1983 - Jan. 1988); Wolfgang Ramisch (Jan. 1988 - mind. Nov. 1989).
Laufmeter: 22
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
14.04.2025, 08:12 MESZ
Hierarchie
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