Kardinal Filippo [Calandrini] mit der Titelkirche San Lorenzo in Lucina, schickt den Johannes Glaser, ehemaligen Professen des Klosters Metten, der mit Hilfe der von ihm zurückbehaltenen weltlichen Kleidung das Kloster und den Ordensstand verlassen hatte und 13 Jahre in diesem Zustand herumgezogen war dem Abt von Metten wieder zurück, nachdem er auf seine Bitte von dem nach den bestehenden Ordensvorschriften über ihn verhängte Urteil losgesprochen worden war. Glaser soll innerhalb von sechs Monaten ins Kloster zurückkehren und nach Beichte und Auferlegung einer Buße in den priesterlichen Zustand zurückversetzt werden.;. S: Kardinal Filippo [Calandrini] mit der Titelkirche San Lorenzo in Lucina
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Kardinal Filippo [Calandrini] mit der Titelkirche San Lorenzo in Lucina, schickt den Johannes Glaser, ehemaligen Professen des Klosters Metten, der mit Hilfe der von ihm zurückbehaltenen weltlichen Kleidung das Kloster und den Ordensstand verlassen hatte und 13 Jahre in diesem Zustand herumgezogen war dem Abt von Metten wieder zurück, nachdem er auf seine Bitte von dem nach den bestehenden Ordensvorschriften über ihn verhängte Urteil losgesprochen worden war. Glaser soll innerhalb von sechs Monaten ins Kloster zurückkehren und nach Beichte und Auferlegung einer Buße in den priesterlichen Zustand zurückversetzt werden.;. S: Kardinal Filippo [Calandrini] mit der Titelkirche San Lorenzo in Lucina
Kloster Metten Urkunden, BayHStA, Kloster Metten Urkunden 91
Kloster Metten Urkunden
Kloster Metten Urkunden >> Urkunden
1459 März 16
Kloster Metten Urkunden
Perg.
Urkunden
lat
Besiegelung/Beglaubigung: S an Hanfschnur leicht beschädigt anhängend
Überlieferung: Ausf.
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Siena
Jahr: 1459
Monat: 3
Tag: 16
Überlieferung: Ausf.
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Siena
Jahr: 1459
Monat: 3
Tag: 16
Metten (Lkr. Deggendorf), Benediktinerkloster
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:39 MESZ
CC0 1.0 Universell