Pölnitz/ Personaliensammlung (Bestand)
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Rep. 70 NL 6/1
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1523 - 1983
Vorwort: 1. Beschreibung des Bestandes
Die Dokumentation zu Bamberger Diözesanpriestern wurde von Domkapitular Sigmund Frhr. von Pölnitz angelegt (s. Bruno Neundorfer: Sigmund Freiherr von Pölnitz. Priester, Gelehrter und Kunstfreund. In: 114. BHVB 1978 S. IX "Der (...) Diözesanpriester hatte eine aus Hunderten von Blättern bestehende Sterbebildersammlung von Mitbrüdern angelegt und bis zuletzt gepflegt und gehegt.") Pfarrer Franz Schröder, von 1981-1984 Mitarbeiter im Archiv des Erzbistums, hat die Blätter zum Teil weitergeführt.
Der Bestand enthält v.a. Sterbebilder und Primizbilder von Ordens- und Weltgeistlichen ab ca. 1850 bis 1980. Es sind aber auch Fotografien und vereinzelt Briefe vorhanden.
2. Kurzbiographie von Sigmund Frhr. von Pölnitz. (1901 - 1978)
Sigmund Frhr. von Pölnitz wurde am 28.09.1901 in München geboren. 1924 ist er in das Benediktinerkloster St. Bonifaz in München (Frater Winfried) eingetreten. Wegen gesundheitlichen Problemen hat er den Orden aber bald wieder verlassen. Am 29.06.1928 wurde er in Freising zum Priester geweiht und am 25.05.1938 im Erzbistum Bamberg inkardiniert. 1944 wurde er Pfarrverweser in Höchstat/ Aisch und 1948 Stadtpfarrer von Erlangen Herz Jesu. Am 04.09.1958 wurde er zum Domkapitular in Bamberg ernannt. 1966 wurde Pölnitz Honorarprofessor der Religiösen Volkskunde an der Phil. Theol. Hochschule in Bamberg und 1970 Summus Kustos der Metropolitankirche Bamberg. Außerdem war DDR. Sigmund Frhr. von Pölnitz Direktor des Diözesanmuseums Bamberg.
Zum 1.Oktober 1977 hat er auf seine Ämter im Metropolitankapitel und beim Erzbischöflichen Ordinariat verzichtet. Am 23. April 1978 starb Prälat DDr. Sigmund Frh. von Pölnitz nach langer und schwerer Krankheit.
3. Quellen zu Domkapitular Frhr. von Pölnitz
AEB, Rep. 2
AEB, Rep. 4/3
AEB, Rep. 70 NL 6
AEB, Rep. 80 Slg 6/3 (Bildarchiv Volksblatt) Nr. 1218 - 1243
4. Zitierweise
Zitiert werden die Archivalien: AEB, Rep. 70 NL 6/1 Nr.
Die Dokumentation zu Bamberger Diözesanpriestern wurde von Domkapitular Sigmund Frhr. von Pölnitz angelegt (s. Bruno Neundorfer: Sigmund Freiherr von Pölnitz. Priester, Gelehrter und Kunstfreund. In: 114. BHVB 1978 S. IX "Der (...) Diözesanpriester hatte eine aus Hunderten von Blättern bestehende Sterbebildersammlung von Mitbrüdern angelegt und bis zuletzt gepflegt und gehegt.") Pfarrer Franz Schröder, von 1981-1984 Mitarbeiter im Archiv des Erzbistums, hat die Blätter zum Teil weitergeführt.
Der Bestand enthält v.a. Sterbebilder und Primizbilder von Ordens- und Weltgeistlichen ab ca. 1850 bis 1980. Es sind aber auch Fotografien und vereinzelt Briefe vorhanden.
2. Kurzbiographie von Sigmund Frhr. von Pölnitz. (1901 - 1978)
Sigmund Frhr. von Pölnitz wurde am 28.09.1901 in München geboren. 1924 ist er in das Benediktinerkloster St. Bonifaz in München (Frater Winfried) eingetreten. Wegen gesundheitlichen Problemen hat er den Orden aber bald wieder verlassen. Am 29.06.1928 wurde er in Freising zum Priester geweiht und am 25.05.1938 im Erzbistum Bamberg inkardiniert. 1944 wurde er Pfarrverweser in Höchstat/ Aisch und 1948 Stadtpfarrer von Erlangen Herz Jesu. Am 04.09.1958 wurde er zum Domkapitular in Bamberg ernannt. 1966 wurde Pölnitz Honorarprofessor der Religiösen Volkskunde an der Phil. Theol. Hochschule in Bamberg und 1970 Summus Kustos der Metropolitankirche Bamberg. Außerdem war DDR. Sigmund Frhr. von Pölnitz Direktor des Diözesanmuseums Bamberg.
Zum 1.Oktober 1977 hat er auf seine Ämter im Metropolitankapitel und beim Erzbischöflichen Ordinariat verzichtet. Am 23. April 1978 starb Prälat DDr. Sigmund Frh. von Pölnitz nach langer und schwerer Krankheit.
3. Quellen zu Domkapitular Frhr. von Pölnitz
AEB, Rep. 2
AEB, Rep. 4/3
AEB, Rep. 70 NL 6
AEB, Rep. 80 Slg 6/3 (Bildarchiv Volksblatt) Nr. 1218 - 1243
4. Zitierweise
Zitiert werden die Archivalien: AEB, Rep. 70 NL 6/1 Nr.
986 VEs
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
20.08.2025, 12:22 PM CEST