Abt Jordan (von Abdinghof) in Paderborn bestätigt, daß Pfarrer Eckehard in Gehrden unter Zustimmung des Kapitels Kloster Gehrden zu seinem Seelenheil fünf Mark geschenkt hat. Mit Erträgen daraus in Höhe von fünf Schillingen soll das Ewige Licht auf dem Hochaltar der Kirche unterhalten werden. Die Verwaltung der Erträge obliegt Prior Adolf und seinen Nachfolgern. Die Schillinge sollen auf Beschluß des Kapitels aus den Gütern in Rotwardessen genommen werden. Ferner hat Eckehard neun Mark einer Hufe in Dalhausen für seine Memorie bestimmt. Die Siegel von Abdinghof und Gehrden werden angekündigt, Zeugen benannt. Acta autem sunt hec anno gratie millesimo ducentesimo quadragesimo quinto.
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Abt Jordan (von Abdinghof) in Paderborn bestätigt, daß Pfarrer Eckehard in Gehrden unter Zustimmung des Kapitels Kloster Gehrden zu seinem Seelenheil fünf Mark geschenkt hat. Mit Erträgen daraus in Höhe von fünf Schillingen soll das Ewige Licht auf dem Hochaltar der Kirche unterhalten werden. Die Verwaltung der Erträge obliegt Prior Adolf und seinen Nachfolgern. Die Schillinge sollen auf Beschluß des Kapitels aus den Gütern in Rotwardessen genommen werden. Ferner hat Eckehard neun Mark einer Hufe in Dalhausen für seine Memorie bestimmt. Die Siegel von Abdinghof und Gehrden werden angekündigt, Zeugen benannt. Acta autem sunt hec anno gratie millesimo ducentesimo quadragesimo quinto.
B 603u, 8 - a fol.5
B 603u Kloster Gehrden - Urkunden
Kloster Gehrden - Urkunden
1245
Papier
Überlieferungsart: Abschrift 19.Jh.
Überlieferungskommentar: Textwiedergabe nach dem Gehrdener Kopiar fol. 23v
Überlieferungskommentar: Textwiedergabe nach dem Gehrdener Kopiar fol. 23v
Urkunde
Regest: WUB 4 Nr. 358
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:11 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.2. Fürstbistum Paderborn (Tektonik)
- 1.2.2.3. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Kloster Gehrden (z.T. Dep.) (Tektonik)
- Kloster Gehrden / Urkunden (z.T. Dep.) (Bestand)