Graf Ludwig von Württemberg bekennt, seinem Diener Jakob von Falkenstein 2000 Gulden schuldig zu sein aus dem Kauf von Falkenstein und verspricht, daran dem Gläubiger jährlich 100 Gulden auf Sankt Martinstag zu zahlen; er setzt zu Leistungsbürgen: Konrad von Witingen, Hofmeister Albrecht Spät, Wolf von Bubenhofen, Konrad von Stein zu Göffingen, Konrad von Bubenhofen, Ulrich von Westerstetten d. Ä., Burkhard Bondorff von Weitingen und Hans Spätt.
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Graf Ludwig von Württemberg bekennt, seinem Diener Jakob von Falkenstein 2000 Gulden schuldig zu sein aus dem Kauf von Falkenstein und verspricht, daran dem Gläubiger jährlich 100 Gulden auf Sankt Martinstag zu zahlen; er setzt zu Leistungsbürgen: Konrad von Witingen, Hofmeister Albrecht Spät, Wolf von Bubenhofen, Konrad von Stein zu Göffingen, Konrad von Bubenhofen, Ulrich von Westerstetten d. Ä., Burkhard Bondorff von Weitingen und Hans Spätt.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 203 U 338
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 203 Rottweil, Reichsstadt
Rottweil, Reichsstadt >> 1. Urkunden >> 15. Jahrhundert
1449 August 18 (Montag nach unser lieben Frauentag als sie gen Himmel empfangen ward)
Urkunden
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: neun anhängende Siegel
Siegelbeschreibung: neun anhängende Siegel
Bondorf von Weitingen, Burkhard; Rat, Haushofmeister (1433-1464)
Bubenhofen, Konrad von (1479-1503)
Bubenhofen, Wolf von; Edelknecht, um 1413-1462
Falkenstein, Jakob von; -1491
Spät, Albrecht; Hofmeister, ca. 15. Jh.
Spät, Hans
Stein, Konrad von
Westerstetten, Ulrich d. Ä. von; Vogt, um 1444-1462
Wittingen, Conrad von
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ
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