A Rep. 251-09 Berliner Terrain-Centrale G.m.b.H (Bestand)
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A Rep. 251-09
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> A Bestände vor 1945 >> A 6 Unternehmen der Wirtschaft >> A 6.1 Banken und Grundstücksgesellschaften
1876 - 1946
Vorwort: A Rep. 251-09 Berliner Terrain-Centrale (B.T.C.)
1. Unternehmensgeschichte
Am 10. Dezember 1907 hatte die "Berliner Terrain-Centrale (B.T.C)" von Guido Fürst Henckel von Donnersmarck Gelände im zum Gutsbezirk Stolpe gehörenden Forst erworben, auf dem eine "Gartenstadt Frohnau" errichtet werden sollte. Schon im März 1908 endete der öffentlich ausgeschriebene Wettbewerb "zur Erlangung geeigneter Vorbilder für die Aufstellung eines Bebauungsplanes" mit dem Sieg des Projektes "Freiluft" von Joseph Brix und Felix Genzmer. Auch der Name "Frohnau" ging aus einem Wettbewerb hervor; die Kombination "froh" und "Aue" fand die Zustimmung einer Jury. Die B.T.C. begann zügig mit der Parzellierung und Vermarktung des Geländes und 1910 bezogen erste Siedler ihre neuen Häuser. Als Verwalterin des Ortes hatte die B.T.C. in den Folgejahren häufig Auseinandersetzungen mit dem 1911 gegründeten Grundbesitzerverein durchzustehen, da der Ausbau der Infrastruktur nicht immer entsprechend den Erwartungen fortschritt. Von Donnersmarck verstarb am 19. Dezember 1916 und seine Söhne verkauften ihre Anteile von der B.T.C. an die AG für Bodenverwertung. Da dieses Vermögen durch die Inflation entwertet wurde, konnte auch die Erwerberin die B.T.C nicht halten. Nach mehreren Eigentümerwechseln wurde ihr Name 1931 in "Terrain-Centrale Frohnau GmbH" geändert. 1948 nach Ludwigsburg und Stuttgart verlegt, war sie seit 1970 wieder unter dem Namen "Fa. Wilhelm & Co., vormals Terrain-Centrale Gartenstadt Frohnau GmbH" in Berlin ansässig.
2. Bestandsgeschichte
Der Bestand umfasst 1018 Archivguteinheiten (10,35 lfm) aus dem Zeitraum von 1909 - 1945. Für die fehlenden Datierungen wurde in eckigen Klammern die Laufzeit des Gesamtbestandes gesetzt [1734 - 1945], damit in der elektronischen Recherche, bei Datierungseingrenzungen, der Bestand mit recherchiert werden kann.
Vereinzelte Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs Berlin.
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren:
Landesarchiv Berlin, A Rep. 251-09 Berliner Terrain-Centrale (B.T.C.), Nr. ...
3. Literatur- und Quellenverzeichnis
Haddenhorst, Michael; Lemburg, Peter: Frohnau, Berlin 1995.
Hildebrandt, Bernd und Rosemarie: Gartenstadt Frohnau. Frohnauer Bürger erforschen ihren Ortsteil von der Gründung bis heute, Berlin 1985.
Mechow, Max: Frohnau - Die Berliner Gartenstadt, Berlin 1985.
Thiedig, Lothar: Wie Frohnau entstand. Manuskript, o. J. (1934).
1. Unternehmensgeschichte
Am 10. Dezember 1907 hatte die "Berliner Terrain-Centrale (B.T.C)" von Guido Fürst Henckel von Donnersmarck Gelände im zum Gutsbezirk Stolpe gehörenden Forst erworben, auf dem eine "Gartenstadt Frohnau" errichtet werden sollte. Schon im März 1908 endete der öffentlich ausgeschriebene Wettbewerb "zur Erlangung geeigneter Vorbilder für die Aufstellung eines Bebauungsplanes" mit dem Sieg des Projektes "Freiluft" von Joseph Brix und Felix Genzmer. Auch der Name "Frohnau" ging aus einem Wettbewerb hervor; die Kombination "froh" und "Aue" fand die Zustimmung einer Jury. Die B.T.C. begann zügig mit der Parzellierung und Vermarktung des Geländes und 1910 bezogen erste Siedler ihre neuen Häuser. Als Verwalterin des Ortes hatte die B.T.C. in den Folgejahren häufig Auseinandersetzungen mit dem 1911 gegründeten Grundbesitzerverein durchzustehen, da der Ausbau der Infrastruktur nicht immer entsprechend den Erwartungen fortschritt. Von Donnersmarck verstarb am 19. Dezember 1916 und seine Söhne verkauften ihre Anteile von der B.T.C. an die AG für Bodenverwertung. Da dieses Vermögen durch die Inflation entwertet wurde, konnte auch die Erwerberin die B.T.C nicht halten. Nach mehreren Eigentümerwechseln wurde ihr Name 1931 in "Terrain-Centrale Frohnau GmbH" geändert. 1948 nach Ludwigsburg und Stuttgart verlegt, war sie seit 1970 wieder unter dem Namen "Fa. Wilhelm & Co., vormals Terrain-Centrale Gartenstadt Frohnau GmbH" in Berlin ansässig.
2. Bestandsgeschichte
Der Bestand umfasst 1018 Archivguteinheiten (10,35 lfm) aus dem Zeitraum von 1909 - 1945. Für die fehlenden Datierungen wurde in eckigen Klammern die Laufzeit des Gesamtbestandes gesetzt [1734 - 1945], damit in der elektronischen Recherche, bei Datierungseingrenzungen, der Bestand mit recherchiert werden kann.
Vereinzelte Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs Berlin.
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren:
Landesarchiv Berlin, A Rep. 251-09 Berliner Terrain-Centrale (B.T.C.), Nr. ...
3. Literatur- und Quellenverzeichnis
Haddenhorst, Michael; Lemburg, Peter: Frohnau, Berlin 1995.
Hildebrandt, Bernd und Rosemarie: Gartenstadt Frohnau. Frohnauer Bürger erforschen ihren Ortsteil von der Gründung bis heute, Berlin 1985.
Mechow, Max: Frohnau - Die Berliner Gartenstadt, Berlin 1985.
Thiedig, Lothar: Wie Frohnau entstand. Manuskript, o. J. (1934).
Bestand
Zugangsbestimmungen: Zahlreiche Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesar
Frohnau, Gartenstadt
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 AM CEST