Daume, Willi (Bestand)
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BArch BSG 20
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1947-1994
Geschichte des Bestandsbildners: geb. 24.5.1913 in Hückeswagen, gest. 20.5.1996 in München; Unternehmer, Sportler und Sportfunktionär, 1950-1970 Präsident des Deutschen Sportbundes, 1961-1992 Präsident des Nationalen Olympischen Komitees für Deutschland (NOK)
Bearbeitungshinweis: Erschließungsdaten stehen online zur Verfügung
Bestandsbeschreibung: Das Bundesarchiv hat die Sammlung im Juli 2015 vom Institut für Sportwissenschaft an der Universität Hannover übernommen. Das Institut hatte die Sammlung zuvor von Dr. Ulrich Pabst, dem Pressereferenten des NOK und Sekretär Daumes, erhalten. Er hatte sie für seine 1980 veröffentlichte Dissertation: Sport, Medium der Politik? Der Neuaufbau des Sports in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg und die innerdeutschen Sportbeziehungen bis 1961, Berlin 1980, angelegt. An der Universität Hannover ist die Sammlung mit weiteren Materialien ergänzt worden.
Lit. u. a.: Lorenz Peiffer/Hubert Dwertmann, Willi Daume. Eine Bibliografie seiner Schriften, Reden und Interviews Veröffentlichung, Bd 8 der Veröffentlichungsreihe des BI für Sportwissenschaft, Köln 2001
Inhaltliche Charakterisierung: Der Schwerpunkt liegt auf originalen Dokumenten aus dem Büro Daume, darunter Reden, Vorworte, Interviews, Beiträge; ferner das Tagebuch des 11. Olympischen Kongresses in Baden-Baden 1981 und ein im Rahmen der Forschungstätigkeit des Instituts für Sportwissenschaft an der Universität Hannover entstandenes Interview mit Daume aus dem Jahr 1994.
Erschließungszustand: Erschließungsdaten stehen online zur Verfügung
Zitierweise: BArch BSG 20/...
Bearbeitungshinweis: Erschließungsdaten stehen online zur Verfügung
Bestandsbeschreibung: Das Bundesarchiv hat die Sammlung im Juli 2015 vom Institut für Sportwissenschaft an der Universität Hannover übernommen. Das Institut hatte die Sammlung zuvor von Dr. Ulrich Pabst, dem Pressereferenten des NOK und Sekretär Daumes, erhalten. Er hatte sie für seine 1980 veröffentlichte Dissertation: Sport, Medium der Politik? Der Neuaufbau des Sports in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg und die innerdeutschen Sportbeziehungen bis 1961, Berlin 1980, angelegt. An der Universität Hannover ist die Sammlung mit weiteren Materialien ergänzt worden.
Lit. u. a.: Lorenz Peiffer/Hubert Dwertmann, Willi Daume. Eine Bibliografie seiner Schriften, Reden und Interviews Veröffentlichung, Bd 8 der Veröffentlichungsreihe des BI für Sportwissenschaft, Köln 2001
Inhaltliche Charakterisierung: Der Schwerpunkt liegt auf originalen Dokumenten aus dem Büro Daume, darunter Reden, Vorworte, Interviews, Beiträge; ferner das Tagebuch des 11. Olympischen Kongresses in Baden-Baden 1981 und ein im Rahmen der Forschungstätigkeit des Instituts für Sportwissenschaft an der Universität Hannover entstandenes Interview mit Daume aus dem Jahr 1994.
Erschließungszustand: Erschließungsdaten stehen online zur Verfügung
Zitierweise: BArch BSG 20/...
Daume, Willi, 1913-1996
23 Aufbewahrungseinheiten
Archivbestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ