Wied-runkelsche Untertanen der Gemeinden rechts der Lahn (Falkenbach, Steeden, Schupbach, Wirbelau, Aumenau, Gaudernbach) gegen wied-runkelsche Regierung, wied-runkelsche Untertanen der Gemeinden links der Lahn (Runkel, Blessenbach, Laubuseschbach, Wolfenhausen, Münster, Weyer, Ennerich), (Johann Heinrich Hufeisen, Advokat, Diez)
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1, 2205
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 1 Nassauische Akten >> 1.1 Prozessakten
(1743-) 1744 (-1753)
Enthält: Quad. 8: Einquartierungskostenliste (1743)
Enthält: Quad. 9: vorinstanzliches Urteil (1742)
Enthält: Quad. 10: Botenrechnung (1744)
Enthält: Quad. 12: umfangreiche vorinstanzliche Akten, darin: diverse Kriegskostenrechnungen (ab 1734), Gutachten der Juristenfakultät (1742)
Enthält: Quad. 9: vorinstanzliches Urteil (1742)
Enthält: Quad. 10: Botenrechnung (1744)
Enthält: Quad. 12: umfangreiche vorinstanzliche Akten, darin: diverse Kriegskostenrechnungen (ab 1734), Gutachten der Juristenfakultät (1742)
Zivilprozessakte
Weitere Angaben (Prozessakte): Sachverhalt: Anspruch auf Aufhebung des vorinstanzlichen Urteils der bekl. Regierung, Anspruch darauf, die bekl. Untertanen, die im Rahmen der Wintereinquartierungen der Reichstruppen im französischen Krieg 1734 mit den lobkowitzschen Kürassieren, die kl. Untertanen mit dänischen Hilfstruppen belegt worden waren, mit ihren Ansprüchen auf Ausgleich der über den Matrikularanschlag hinausgehenden, für die Einquartierungen erbrachten Lasten, da die lobkowitzschen Truppen weit größer waren, als die dänischen Truppen, auf alle konföderierten Stände des Westerwaldes zu verweisen und nicht die Kläger allein, wie geschehen, mit den Ausgleichsansprüchen zu beschweren
pre: Wied-runkelsche Regierung 1742
pre: nach Aktenversendung Juristenfakultät Göttingen 1742
pre: RKG 1744
pre: Wied-runkelsche Regierung 1742
pre: nach Aktenversendung Juristenfakultät Göttingen 1742
pre: RKG 1744
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ