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Papst Pius V. empfiehlt dem römischen König und gewählten Kaiser
Maximilian [II.] den neugewählten Wilhelm Hartmann [von] Klauer [zu
Wohra], Abt v...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1561-1570
1569 Dezember 14
Ausfertigung, Pergament, Bleibulle an Hanfschnur
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum Rome apud Sanctumpetrum anno incarnationis Dominice millesimoquingentesimo sexagesimonono decimonono Kalendas Ianuarii pontificatus nostri anno quarto
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Papst Pius V. empfiehlt dem römischen König und gewählten Kaiser Maximilian [II.] den neugewählten Wilhelm Hartmann [von] Klauer [zu Wohra], Abt von Fulda. Wolfgang ist vom Konvent kanonisch gewählt und vom Papst nach Beratung im Konsistorium bestätigt und in einer gesonderten Urkunde mit voller geistlicher und weltlicher Leitungsgewalt ausgestattet worden. Der Papst bittet nun den König, den neugewählten Abt zu unterstützen. Ausstellungsort: Rom, St. Peter. Hodie electionem de persona. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Bleibulle: Apostelstempel, Namensstempel)
Auf der Plica unten rechts: (D. de Pirotis).
Auf der Plica links: (XVI [?]).
Unter der Plica links außen: (Decembris).
Unter der Plica links: (XVI [?] [grossi] / O. Cittad pro computatoribus [?] / A. Bergeris).
Unter der Plica links auf der Innenseite: (C. Caui / R. Beliolius [?]).
Unter der plica unter den Siegelschnüren: (O. Riparolus pro magistris [?] / R. Beliolius [?] / C. Panthilius [?]).
Auf der Rückseite in der Mitte: (S. registrata Martignonus).
Auf der Rückseite auf dem Kopf stehend: (C. Panthilius).
Vgl. hierzu auch Nr. 1621, 1622 und 1623.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.