Armenvermögen und Einkünfte, Stiftungen und Schenkungen, Rückerstattung gezahlter Unterstützungen, Armenkasse
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B 05. 01.1
B LXXVIII 1
B 05. Sozial- und Gesundheitsfürsorge Sozial- und Gesundheitsfürsorge
Sozial- und Gesundheitsfürsorge >> Armenpflege, Sozialfürsorge, Stiftungen
1890-1935
Enthält: u. a.
··Paul Ludwig Theis vermacht der Stadt Saarlouis 40.000 Mark (1898); Zinsen soll der Versorgung älterer Bedürftiger, insbesondere für Schumacher und deren Witwen dienen (Testament vom 22.05.1890)
·Verwendung der Mittel der Stiftung der Gertrud Bernhardine Delphine Motte für Armenpflege bzw. die Klinik der Franziskanerinnen
·weitere Schenkungen/Stiftungen an die Stadt Saarlouis u. a. Simon Bloch (Baden-Baden, aus Roden stammend), Anna Eva Bricout, Rudolf und Aline Brach'sche Stiftung, L. Wollheim, Franziska Goutt etc.
·Verzeichnis der ortsarmen Personen der Stadt Saarlouis, welche Zuwendungen aus der Brach'sche Stiftung zwecks Beschaffung von Kohlen erhalten > Liste von 48 Personen in Saarlouis, 40 in Roden, die jeweils 3 Mark erhielten (1908/1909)
·Wohltätigkeitssammlungen und karitative Veranstaltungen von Vereinen
·Anträge, Prüfungen und Gewährungen von Kleinkrediten, Winterhilfe, Vorschüssen auf Hausrat, Übernahme von Bestattungskosten u. a. an Bedürftige
··Paul Ludwig Theis vermacht der Stadt Saarlouis 40.000 Mark (1898); Zinsen soll der Versorgung älterer Bedürftiger, insbesondere für Schumacher und deren Witwen dienen (Testament vom 22.05.1890)
·Verwendung der Mittel der Stiftung der Gertrud Bernhardine Delphine Motte für Armenpflege bzw. die Klinik der Franziskanerinnen
·weitere Schenkungen/Stiftungen an die Stadt Saarlouis u. a. Simon Bloch (Baden-Baden, aus Roden stammend), Anna Eva Bricout, Rudolf und Aline Brach'sche Stiftung, L. Wollheim, Franziska Goutt etc.
·Verzeichnis der ortsarmen Personen der Stadt Saarlouis, welche Zuwendungen aus der Brach'sche Stiftung zwecks Beschaffung von Kohlen erhalten > Liste von 48 Personen in Saarlouis, 40 in Roden, die jeweils 3 Mark erhielten (1908/1909)
·Wohltätigkeitssammlungen und karitative Veranstaltungen von Vereinen
·Anträge, Prüfungen und Gewährungen von Kleinkrediten, Winterhilfe, Vorschüssen auf Hausrat, Übernahme von Bestattungskosten u. a. an Bedürftige
Bürgermeisteramt Saarlouis (bis 1945)
Akte
Standort: Kaserne VI, Schrank S044
Rechtsstatus: Eigentum
Motte, Gertrud Bernhardine Delphine
Hamm, Hugo, Notar Metz
Theis, Paul Ludwig, Stifter
Brach, Rudolf, Stifter
Saarlouis
Saarlouis-Roden
St.-Elisabeth-Klinik Saarlouis (Klinik der Franziskanerinnen)
Armut
Armenfürsorge
Almosen
Wohlfahrtspflege
Schenkung
Stiftung
Karitative Stiftung
Gesangverein von Saarlouis 1858 (1858-)
Vaterländischer Frauenverein Saarlouis
Südwestdeutscher Rundfunk GmbH
Motte'sche Stiftung
Testament
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.10.2025, 11:46 MESZ