Akademie der Künste, Berlin (ab 1993) (Bestand)
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>> Historisches Archiv >> 4. Akademie der Künste, Berlin (ab 1993)
Beschreibung: Das Archiv der heutigen Akademie der Künste bewahrt die ab 1993 überlieferten Unterlagen der nach der Vereinigung der beiden Berliner Akademien (Ost und West) hervorgegangenen Akademie der Künste, die im Jahr 2005 aus der Trägerschaft der Länder Berlin und Brandenburg in die des Bundes überging. Als internationale Gemeinschaft von Künstlern hat sie die Aufgabe, die Künste zu fördern, das kulturelle Erbe zu pflegen und die Bundesrepublik Deutschland in Angelegenheiten der Kunst und Kultur zu beraten. Die Überlieferung umfasst Schriftgut über die Kommunikation mit ihren mehr als 400 Mitgliedern, die Arbeit in den Gremien (Sektionen, Plenum und Senat), sowie die Programmaktivitäten einschließlich Preisverleihungen (u.a. Kunstpreis Berlin, Käthe-Kollwitz-Preis, Heinrich-Mann-Preis) und Förderung des künstlerischen Nachwuchses sowie die Arbeit ihres außerordentlich umfangreichen Archivs mit über 1000 personenbezogenen Einzelbeständen. Der Bestand befindet sich in Bearbeitung und erfährt ständig Ergänzungen. Bisher sind Dokumente zugänglich, die bei ihrer Entstehung für eine Veröffentlichung vorgesehen waren, darunter Reden, Vorträge, Artikel der Präsidenten (Walter Jens, György Konrád und Adolf Muschg), Pressemitteilungen sowie Nachrufe.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
15.09.2025, 12:24 MESZ