Streitigkeiten wie auch gemeinsame Maßnahmen des Stifts und der Reichsstadt wegen der beiderseitigen Schulen, dem Gassenbettel, der beiderseitigen Leprosenhäuser zu St. Stephan vor der Illervorstadt bzw. zu Obergünzburg, wegen der stiftischen Baumwollfabrik und Wollspinnerei, wegen der Apotheken, besonders des aus der Reichsstadt verwiesenen Apothekers Georg David Gebber, wegen der beiderseitigen Bleichen, wegen Viehseuchen und wegen der Bäcker, Brotträger und Mühlen, insbesondere des Brotverkaufs der Bäcker von Unterthingau und anderen Dörfern in der Reichsstadt; [Überlieferung: Ausfertigungen, Konzepte, Abschriften]
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Streitigkeiten wie auch gemeinsame Maßnahmen des Stifts und der Reichsstadt wegen der beiderseitigen Schulen, dem Gassenbettel, der beiderseitigen Leprosenhäuser zu St. Stephan vor der Illervorstadt bzw. zu Obergünzburg, wegen der stiftischen Baumwollfabrik und Wollspinnerei, wegen der Apotheken, besonders des aus der Reichsstadt verwiesenen Apothekers Georg David Gebber, wegen der beiderseitigen Bleichen, wegen Viehseuchen und wegen der Bäcker, Brotträger und Mühlen, insbesondere des Brotverkaufs der Bäcker von Unterthingau und anderen Dörfern in der Reichsstadt; [Überlieferung: Ausfertigungen, Konzepte, Abschriften]
StAA, Fürststift Kempten, Acta Civitatica 99
BayHStA, Fürststift Kempten/NA, Lit. 2580
Fürststift Kempten, Acta Civitatica
Fürststift Kempten, Acta Civitatica >> Allgemeine Serie
(1362-1644) 1616-1775
Fürststift Kempten, Regierung
Rücken: braunes Leder mit Stiftswappen; Einband: braunes Papier; Umfang (Seite/Blatt): 710 S.
Amtsbücher, Register und Grundbücher
deutsch
Registratursignatur/AZ: CCCCC; [Serie: 5; Buchstabe/Typ: C; Jahrgang: 1651]
Gebber, Georg David
Kempten [Reichsstadt]
Kempten [Reichsstadt], Leprosenpflege
Kempten [Stiftstadt]
Kempten [Stiftstadt], Mühlen
Obergünzburg, Leprosenhaus
Unterthingau
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.04.2025, 08:56 MESZ