Akten des Landgrafen Philipp, auch gemeinsam mit Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen; des hessischen Sekretärs Simon Bing; der verordneten Kriegsräte des Schmalkaldischen Bundes: Briefwechsel mit Herzog Moritz; seinem Rat Dr. Komerstadt; Pfarrer Daniel Greser zu Dresden; dem sächsischen Sekretär Joachim Faust; den Landständen des Herzogs Moritz
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3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.106 Sachsen >> 3.106.3 Sachsen, Albertinische Linie
Juli - Oktober 1546
Enthält: 1546 Juli. Der Landgraf sendet Herzog Ernst von Braunschweig-Lüneburg und Dr. Georg v. Boineburg zum Herzog: (Eine Ausfertigung des Beglaubigungsschreibens im Depositum der Freiherren v. Boineburg im Staatsarchiv Marburg.) dieser möge auf die Seite der Evangelischen treten. Sendung des Dr. Ludwig Fachs zum Landgrafen wegen der Rüstungen des Kaisers
Enthält: sächsischer Landtag
Enthält: August. Haltung des Herzogs gegenüber den Plänen des Kaisers. Päpstliches Schreiben an die dreizehn Orte der Eidgenossenschaft, woraus hervorgeht, daß die gegenwärtigen kaiserlichen und päpstlichen Kriegsrüstungen gegen die christliche Religion gerichtet sind
Enthält: daher möge der Herzog, seiner Zusage gemäß, Hilfe leisten. Sendung des Grafen Albrecht von Stolberg und des Dr. Fachs zum Schmalkaldischen Bunde. Der Landgraf bittet um sofortige Hilfe im Falle eines Angriffes auf seine Lande. Der Herzog begründet sein Verhalten
Enthält: seines Erachtens sind die Kriegsrüstungen des Kaisers nicht gegen die evangelische Religion gerichtet. Verdacht gegenüber sächsischen Räten, daß sie der Papisterei anhängen. Irrung zwischen Herzog Moritz und dem Kurfürsten wegen der Erfurter Straßen. Böse Nachrede über den Herzog: er sitze stille, um des Kurfürsten Land zu bekommen. Angeblich beabsichtigt der Papst eine Vergiftung der Brunnen bei den evangelischen Ständen. Haltung des Landgrafen bei einem etwaigen Angriff auf Herzog Moritz. Öffentliches Ausschreiben des Kurfürsten und des Landgrafen gegen die Markgrafen Hans und Albrecht von Brandenburg, die sich vom Kaiser haben bestellen lassen. Angebliches Bündnis zwischen Kaiser und Papst zur Ausrottung der evangelischen Religion
Enthält: September. Der Schmalkaldische Krieg: Feldzug in Süddeutschland. Stellungnahme des Kaisers in der Religionsfrage auf Anfrage des Herzogs Moritz, Entscheidung der Religionsfrage durch ein Konzil. Umtriebe des Papstes. Ablehnung des Tridentiner Konzils, das der Kaiser gemeint habe, zu Gunsten eines freien Konzils in deutscher Nation
Enthält: Oktober. Der Feldzug in Süddeutschland. Absetzung des Erzbischofs von Köln durch den Papst. Aufgefangene, kompromittierende Briefe der Grafen Hans Albrecht und Johann Georg von Mansfeld an Graf Reinhard von Solms. Die sächsische Landschaft rät dem Herzog, außerhalb der Religion nichts gegen den Kaiser zu unternehmen, sondern stille zu sitzen. Kaiserliches Mandat an Herzog Moritz, die Acht an Kurfürst und Landgraf zu vollziehen und ihre Lande einzunehmen. Erneutes Vermittlungsangebot des Herzogs. Die Böhmen bedrohen die Lande des Kurfürsten. Die Landstände des Herzogs bitten den Landgrafen, im Falle eines Angriffes die kursächsischen Lande dem Herzog übergeben zu lassen. Der König von Polen läßt durch seine Gesandten zum Frieden mahnen. Der Landgraf warnt vor der Besetzung der Lande des Kurfürsten. Seine Bedingungen für einen allgemeinen Frieden
Enthält: Ohne Datum. Notizen des Landgrafen über ein Gespräch mit Komerstadt: Haltung des Herzogs Moritz gegenüber dem Kurfürsten von Sachsen
Enthält: der Kaiser will das Land des H(erzogs) U(lrich) (von Württemberg) dem jungen Maximilian geben
Enthält: sächsischer Landtag
Enthält: August. Haltung des Herzogs gegenüber den Plänen des Kaisers. Päpstliches Schreiben an die dreizehn Orte der Eidgenossenschaft, woraus hervorgeht, daß die gegenwärtigen kaiserlichen und päpstlichen Kriegsrüstungen gegen die christliche Religion gerichtet sind
Enthält: daher möge der Herzog, seiner Zusage gemäß, Hilfe leisten. Sendung des Grafen Albrecht von Stolberg und des Dr. Fachs zum Schmalkaldischen Bunde. Der Landgraf bittet um sofortige Hilfe im Falle eines Angriffes auf seine Lande. Der Herzog begründet sein Verhalten
Enthält: seines Erachtens sind die Kriegsrüstungen des Kaisers nicht gegen die evangelische Religion gerichtet. Verdacht gegenüber sächsischen Räten, daß sie der Papisterei anhängen. Irrung zwischen Herzog Moritz und dem Kurfürsten wegen der Erfurter Straßen. Böse Nachrede über den Herzog: er sitze stille, um des Kurfürsten Land zu bekommen. Angeblich beabsichtigt der Papst eine Vergiftung der Brunnen bei den evangelischen Ständen. Haltung des Landgrafen bei einem etwaigen Angriff auf Herzog Moritz. Öffentliches Ausschreiben des Kurfürsten und des Landgrafen gegen die Markgrafen Hans und Albrecht von Brandenburg, die sich vom Kaiser haben bestellen lassen. Angebliches Bündnis zwischen Kaiser und Papst zur Ausrottung der evangelischen Religion
Enthält: September. Der Schmalkaldische Krieg: Feldzug in Süddeutschland. Stellungnahme des Kaisers in der Religionsfrage auf Anfrage des Herzogs Moritz, Entscheidung der Religionsfrage durch ein Konzil. Umtriebe des Papstes. Ablehnung des Tridentiner Konzils, das der Kaiser gemeint habe, zu Gunsten eines freien Konzils in deutscher Nation
Enthält: Oktober. Der Feldzug in Süddeutschland. Absetzung des Erzbischofs von Köln durch den Papst. Aufgefangene, kompromittierende Briefe der Grafen Hans Albrecht und Johann Georg von Mansfeld an Graf Reinhard von Solms. Die sächsische Landschaft rät dem Herzog, außerhalb der Religion nichts gegen den Kaiser zu unternehmen, sondern stille zu sitzen. Kaiserliches Mandat an Herzog Moritz, die Acht an Kurfürst und Landgraf zu vollziehen und ihre Lande einzunehmen. Erneutes Vermittlungsangebot des Herzogs. Die Böhmen bedrohen die Lande des Kurfürsten. Die Landstände des Herzogs bitten den Landgrafen, im Falle eines Angriffes die kursächsischen Lande dem Herzog übergeben zu lassen. Der König von Polen läßt durch seine Gesandten zum Frieden mahnen. Der Landgraf warnt vor der Besetzung der Lande des Kurfürsten. Seine Bedingungen für einen allgemeinen Frieden
Enthält: Ohne Datum. Notizen des Landgrafen über ein Gespräch mit Komerstadt: Haltung des Herzogs Moritz gegenüber dem Kurfürsten von Sachsen
Enthält: der Kaiser will das Land des H(erzogs) U(lrich) (von Württemberg) dem jungen Maximilian geben
Sachakte
Information on confiscated assets
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BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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