Im Auftrage des Grafen Moritz v. Limburg-Styrum bekundet dessen Amtmann Franz Maximilian Hölling (Hollingh) vor Johann von den Eycken, genannt Maurmann, Hofesrichter des Altenhofs in Mülheim, daß im Freidhof zu Styrum und in Anwesenheit von 2 Hofesgeschworenen laut zweier im Mai und Oktober 1660 edierter Rentenbriefe dem Duisburger Bürger H. Wintgens und Frau Agnes Loesen vom Hof Kaldenhoven die Hälfte verschrieben wurde.
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Im Auftrage des Grafen Moritz v. Limburg-Styrum bekundet dessen Amtmann Franz Maximilian Hölling (Hollingh) vor Johann von den Eycken, genannt Maurmann, Hofesrichter des Altenhofs in Mülheim, daß im Freidhof zu Styrum und in Anwesenheit von 2 Hofesgeschworenen laut zweier im Mai und Oktober 1660 edierter Rentenbriefe dem Duisburger Bürger H. Wintgens und Frau Agnes Loesen vom Hof Kaldenhoven die Hälfte verschrieben wurde.
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1020 Urkunden der Reichsherrschaft Styrum
Urkunden der Reichsherrschaft Styrum
1660 Oktober 9
Ausfertigung: Pergament; Siegel des Grafen Moritz anhängend (beschädigt); Rückvermerk
Archivale
Historische Datumsangabe: Datum: ... 1660 den 9. October
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:59 MEZ