Graf-Anton-Günther-Schule Oldenburg (Bestand)
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NLA OL, Rep 720
Nds. Landesarchiv, Abt. Oldenburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> 2 Staatliches Archivgut, Neuere Bestände >> 2.7 Schulen / Museen / Kultur >> 2.7.1 Schulen
1922-1978
Enthält: Dienststellenverwaltung 1932-1972 (5); Lehrerangelegenheiten 1935-1958 (2); Schülerangelegenheiten 1928-1978 (10); Unterrichts- und Prüfungsangelegenheiten 1919-1977 (35); Schulübergreifende Projekte 1958-1971 (5); Nutzung der Schule durch Dritte 1958-1962 (4).
Beschreibung: Rep 720 Graf-Anton-Günther-Schule Oldenburg
Zeit: 1919-1978
Geschichte des Bestandsbildners: Das sich in der Trägerschaft des Landkreises Oldenburg befindende Gymnasium geht auf die 1922 vom Freistaat Oldenburg gegründete Staatliche Aufbauschule in Oldenburg zurück, die als Ersatz für das aufzulösende Lehrerseminar diente (siehe Best. 165).
Schülerinnen und Schüler sollten nach Abschluss der Volksschule zur Hochschulreife gebracht werden. Zielgruppe waren deshalb vor allem Landkinder. Es war die erste höhere Schule in Oldenburg mit Koedukation. 1937 wurde die Schule in eine Staatliche Oberschule für Jungen in Aufbauform umgewandelt, die Koedukation jedoch beibehalten. Schon ein Jahr später durfte sie sich Graf-Anton-Günther-Schule nennen. Die Schule wurde 1946 im Prinzenpalais am Damm untergebracht und war 1954 vorübergehend in der Trägerschaft der Stadt. 1956 übernahm der Landkreis Oldenburg die Schule und finanzierte einen Neubau an der Schleusenstraße, der 1959 bezogen werden konnte. Seit 1974 werden nur noch Schüler der Gemeinden Hude, Hatten und Wardenburg aufgenommen.
Findmittel: Archivdatenbank
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Beschreibung: Rep 720 Graf-Anton-Günther-Schule Oldenburg
Zeit: 1919-1978
Geschichte des Bestandsbildners: Das sich in der Trägerschaft des Landkreises Oldenburg befindende Gymnasium geht auf die 1922 vom Freistaat Oldenburg gegründete Staatliche Aufbauschule in Oldenburg zurück, die als Ersatz für das aufzulösende Lehrerseminar diente (siehe Best. 165).
Schülerinnen und Schüler sollten nach Abschluss der Volksschule zur Hochschulreife gebracht werden. Zielgruppe waren deshalb vor allem Landkinder. Es war die erste höhere Schule in Oldenburg mit Koedukation. 1937 wurde die Schule in eine Staatliche Oberschule für Jungen in Aufbauform umgewandelt, die Koedukation jedoch beibehalten. Schon ein Jahr später durfte sie sich Graf-Anton-Günther-Schule nennen. Die Schule wurde 1946 im Prinzenpalais am Damm untergebracht und war 1954 vorübergehend in der Trägerschaft der Stadt. 1956 übernahm der Landkreis Oldenburg die Schule und finanzierte einen Neubau an der Schleusenstraße, der 1959 bezogen werden konnte. Seit 1974 werden nur noch Schüler der Gemeinden Hude, Hatten und Wardenburg aufgenommen.
Findmittel: Archivdatenbank
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
1,1 lfd. m; 61 Verzeichnungseinheiten (Stand Februar 2013)
Bestand
Literatur: Kranich. Schülerzeitung der Graf-Anton-Günther-Schule Oldenburg 1958-1971; 50 Jahre Graf-Anton-Günther-Schule 1922-1972, Festschrift, Oldenburg, 1971; Kameleon. Schülerzeitung der Graf-Anton-Günther-Schule 1982-1988; Hilke Günther-Arndt, Volksschullehrer und Nationalsozialismus. Oldenburgischer Landeslehrerverein und Nationalsozialistischer Lehrerbund in den Jahren der politischen und wirtschaftlichen Krise 1930-1933, Oldenburg 1983; Hilke Günther-Arndt, Vom Seminar zur Universität 1793-1993. 200 Jahre Lehrerbildung in Oldenburg, Oldenburg, 1993; Rolf Schäfer, Kirchen und Schulen im Landesteil Oldenburg im 19. und 20. Jahrhundert, in: Albrecht Eckhardt/Heinrich Schmidt (Hg.), Geschichte des Landes Oldenburg, 4. Aufl. Oldenburg 1993, S. 791-841; Frank Binternagel, 75 Jahre Graf-Anton-Günther-Schule, Oldenburg 1997; Frank Binternagel, GAG 82. Chronik 1922-2004, Oldenburg 2004; Rolf Schäfer (Hg.), Oldenburgische Kirchengeschichte, 2. Auflage Oldenburg 2005, S. 387 ff.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 10:42 MESZ