Anträge von Einzelpersonen
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 235 Nr. 48318, 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 235 Badisches Kultusministerium
Badisches Kultusministerium >> IV. Künste und Wissenschaften >> IV.13. Gnadensachen, Stipendien >> IV.13.1. Allgemeines und Sammelakten >> Förderung der Herausgabe wissenschaftlicher und künstlerischer Werke: Anträge auf Förderung bzw. Abnahme von Exemplaren, Zuschuss zu den Druckkosten und dergleichen; Einsendung von Veröffentlichungen und Manuskripten; Verhinderung der Mitarbeit am vom Zentralvollzugsausschuss der Sowjetunion in Moskau herausgegebenen Sowjet-Weltatlas und an den Publikationen jüdischer Emigranten, insbes. den "Acta Cancerologica" von 1934; Nichtbewilligung eines Zuschusses zur Drucklegung der Arbeit "Die mehrstimmige Spielmusik des Barock" des Dr. Ernst H. Meyer wegen der nichtarischen Abstammung des Verfassers; Errichtung eines topographisch-geologischen Freilichtreliefs "Schwarzwald-Bodensee" in Immendingen (1935); Empfehlung des Werkes "Deutsche Geschichte am Oberrhein" des Dr. Alfred Rapp (1937); Studienurlaub des Lehramtsassessors Dr. Franz Büchler für schriftstellerische Arbeiten im vaterländischen Sinne (1938); Kompositionsaufträge an die Hauptlehrer Wittmer in Oberried (1939) und Kurt Spanich in Straßburg (1941); Auflösung der Görres-Gesellschaft des Generalsekretärs Prof. Dr. Allgeier in Freiburg durch die Gestapo; Erteilung einer Auskunft über den Studienrat August Günther in St. Ingbert/Saarpfalz an den Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung
1932-1941
Anträge von Einzelpersonen, u. a. zur "Stadtgeschichte Buchen" des Prof. Dr. Peter Paul Albert, des Musikers und Musikschriftstellers Friedrich Baser in Heidelberg, des Kapitänleutnants Prof. Dr. Kurt Bauch in Freiburg, des Augustin Baumgart in Gommersdorf, der Dissertation der Gisela Bergsträßer in Darmstadt über den Colmarer Maler Caspar Isenmann im 15. Jahrhundert, "Chronik der Exter" der Maria Böckel-Exter in Schwetzingen, der erziehungswissenschaftlichen Dissertation des Josef Dahnen über den badischen Staatsrat Sallwürk, des Max Dufner-Greif unter seinem Schriftstellernamen "Urban Greif" in Heidelberg, der Dissertation des Referendars Dr. Fritz Ermath beim Geheimen Hofrat Prof. Dr. Anschütz in Heidelberg, "Kartographie des gewerblichen und kaufmännischen Unterrichtswesens in Baden" des Ministerialrats Federle in Berlin, des Kaplaneiverwesers A. Futterer in Billafingen, der "Sommertagsbräuche in Baden und der Pfalz" der Studentin Regina Grab in Mannheim, "Zur Brettener Kriegs- und Militärgeschichte" des Rudolf Groll in Bretten, Dissertation des Lehramtsassessors Dr. Günther Haass in Karlsruhe über das badische Hoftheater, Dissertation "Die Vorladung vor Gottes Gericht" des Lehramtsreferendars Siegfried Hardung in Heidelberg, der Annemarie Heinrich in Donaueschingen, der Neuherausgabe Dürers "Unterweisung der Messung", die "Beweisschaffung für die Richtigkeit des Erdhohlkugel-Weltproblems" des Ing. Franz Hillebrand in Mannheim, des Forschungsreisenden Dr. Hans Himmelheber in Karlsruhe, "Sagen, Brauchtum und Volksglaube in Baden" des Reichsbahninspektors i. R. Gustav Hirt in Hausach, des Kupferputzers August Kaufmann im Kurhaus Bühlerhöhe,"Karoline-Luise von Baden als Kunstsammlerin" von Dr. Gerda Kircher, des Pfarrers Karl Krieger in Reihen; Anträge von Einzelpersonen, u. a. des Prof. Dr. Friedrich Metz in Innsbruck bzw. Freiburg, "Pfälzische Sagensammlung" des Dr. Hermann Moos in Heidelberg, "Die Badener im Weltkrieg" des Oberstleutnants a. D. Müller-Loebnitz in Berlin, "Umdichtung des niederländischen Dankgebets" des Pfarrers K. H. Oberacker in Hemsbach, "Lebensgeschichte der Markgräfin Sybilla Augusta von Baden" von Dr. Anna Maria Renner, "Die Entwicklung der Hauben im Schwarzwald" der stud. Maria Riffel in Heidelberg, "Martin Schongauer" von Dr. Lina Ritter-Potyka in Freiburg, "Ortsgeschichte von Steinbach im Taubergrund" des Hauptlehrers W. Scheuermann, der Anregung einer angeblichen aktuellen Übersetzung von C. Mirbts "Quellen zur Geschichte des Papsttums" durch den Vikar Eugen Scheytt in Baden-Oos, des Kunsthistorikers Dr. Arthur von Schneider in Karlsruhe, der Kunsthistorikerin Dr. Lisa Schürenberg in Freiburg, "Gemeinbuch Wenkheim" des Pfarrers Johann Steger in Dossenheim, "Geschichte des Neusatzer Ortsteiles Waldmatt" des Realgymnasialdirektors i. R. Otto Stemmler, Neubearbeitung des "Hieronymus" des Malerdichters Lucian Reich durch den Geheimen Oberregierungsrat a. D. A. Stocker in Karlsruhe, "Die güldene Kette" der Juliana von Stockhausen, verh. Gräfin Gatterburg, "Über Tobias Stimmer" des Dr. Friedrich Thöne in Basel, des Privatgelehrten Georg Uhl in Heidelberg, "Über den Künstler Prof. Dill" des Kulturschriftstellers Dr. Robert Volz in Berlin, des 1931 im Elsass ausgewiesenen Künstlers Wilhelm Walther in Heidelberg, "Die Donauburgen zwischen Mühlheim und Sigmaringen" des Mitglieds der NSDAP Nr. 580091 Friedrich Weberrüß in Stuttgart, "Badisches Land und Volk in alten Reiseberichten und Briefen" des Hauptlehrers Otto Weiner in Büsingen und des Ing. Hermann Zeumer in Karlsruhe
Dokument
Förderung der Herausgabe wissenschaftlicher und künstlerischer Werke: Anträge auf Förderung bzw. Abnahme von Exemplaren, Zuschuss zu den Druckkosten und dergleichen; Einsendung von Veröffentlichungen und Manuskripten; Verhinderung der Mitarbeit am vom Zentralvollzugsausschuss der Sowjetunion in Moskau herausgegebenen Sowjet-Weltatlas und an den Publikationen jüdischer Emigranten, insbes. den "Acta Cancerologica" von 1934; Nichtbewilligung eines Zuschusses zur Drucklegung der Arbeit "Die mehrstimmige Spielmusik des Barock" des Dr. Ernst H. Meyer wegen der nichtarischen Abstammung des Verfassers; Errichtung eines topographisch-geologischen Freilichtreliefs "Schwarzwald-Bodensee" in Immendingen (1935); Empfehlung des Werkes "Deutsche Geschichte am Oberrhein" des Dr. Alfred Rapp (1937); Studienurlaub des Lehramtsassessors Dr. Franz Büchler für schriftstellerische Arbeiten im vaterländischen Sinne (1938); Kompositionsaufträge an die Hauptlehrer Wittmer in Oberried (1939) und Kurt Spanich in Straßburg (1941); Auflösung der Görres-Gesellschaft des Generalsekretärs Prof. Dr. Allgeier in Freiburg durch die Gestapo; Erteilung einer Auskunft über den Studienrat August Günther in St. Ingbert/Saarpfalz an den Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:07 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik)
- Neuere Bestände (vornehmlich ab ca. 1800) (Tektonik)
- Kultur (Tektonik)
- Badisches Kultusministerium (Tektonik)
- Badisches Kultusministerium (Bestand)
- IV. Künste und Wissenschaften (Gliederung)
- IV.13. Gnadensachen, Stipendien (Gliederung)
- IV.13.1. Allgemeines und Sammelakten (Gliederung)
- Förderung der Herausgabe wissenschaftlicher und künstlerischer Werke: Anträge auf Förderung bzw. Abnahme von Exemplaren, Zuschuss zu den Druckkosten und dergleichen; Einsendung von Veröffentlichungen und Manuskripten; Verhinderung der Mitarbeit am vom Zentralvollzugsausschuss der Sowjetunion in Moskau herausgegebenen Sowjet-Weltatlas und an den Publikationen jüdischer Emigranten, insbes. den "Acta Cancerologica" von 1934; Nichtbewilligung eines Zuschusses zur Drucklegung der Arbeit "Die mehrstimmige Spielmusik des Barock" des Dr. Ernst H. Meyer wegen der nichtarischen Abstammung des Verfassers; Errichtung eines topographisch-geologischen Freilichtreliefs "Schwarzwald-Bodensee" in Immendingen (1935); Empfehlung des Werkes "Deutsche Geschichte am Oberrhein" des Dr. Alfred Rapp (1937); Studienurlaub des Lehramtsassessors Dr. Franz Büchler für schriftstellerische Arbeiten im vaterländischen Sinne (1938); Kompositionsaufträge an die Hauptlehrer Wittmer in Oberried (1939) und Kurt Spanich in Straßburg (1941); Auflösung der Görres-Gesellschaft des Generalsekretärs Prof. Dr. Allgeier in Freiburg durch die Gestapo; Erteilung einer Auskunft über den Studienrat August Günther in St. Ingbert/Saarpfalz an den Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung (Archivale)