Graf Ludwig zu Löwenstein (Lewenstein), Herr zu Scharfeneck (Scharffeneck), Ulrich Sanderman und Metzgen von Helmstat, seine Ehefrau bekennen, dass ihnen Graf Sigmund zum Hage, kaiserlicher Kammerrichter, die von Dr. Dietrich von Scheiderich und Heinrich und Johann Sanderman bei dem Kammergericht (zu Worms) hinterlegten 689 Gulden übergeben hat.
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-US 1515 Januar 23
A 1805
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-US Urkundenselekt
Urkundenselekt >> 5. 1500-1519
1515 Januar 22 ("Datum uff dienstag nach Fabiani anno funfftzehundert und funfftzehen")
Urkunden
Siegler: Graf Ludwig zu Löwenstein; Ulrich Sandermann
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: An Pergamentstreif das Sekretsiegel des Grafen Ludwig (verwischt), das Siegel des Ulrich Sandermann ist abgefallen.
Vermerke: Unter dem Einschlag die Unterschriften der 3 Aussteller.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: An Pergamentstreif das Sekretsiegel des Grafen Ludwig (verwischt), das Siegel des Ulrich Sandermann ist abgefallen.
Vermerke: Unter dem Einschlag die Unterschriften der 3 Aussteller.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ
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