Beiträge zum Wettbewerb "Ältere Menschen schreiben Geschichte" (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 175
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Sammlungen >> Zeitgenössische Berichte >> Weitere Erlebnisberichte
1977
Überlieferungsgeschichte
Der Bestand wurde am 20.11.1979 vom Landesseniorenrat in Stuttgart an das Hauptstaatsarchiv abgegeben (AZ: CXII, Zugangsbuchnr. 967). Für die Nutzung wurde ein Zettelkatalog erstellt, dessen Titelaufnahmen von Personen, die z.T. zuvor bereits als Juroren die Texte gelesen hatten, erstellt wurden. Dabei wurde zusätzlich zu den von den Verfassern angebenen Titeln kurze Inhaltsangaben erstellt. Der Zettelkatalog wurde 2008 retrokonvertiert und verschlagwortet. Die vorhandene Systematik wurde grundsätzlich übernommen, jedoch an einzelnen Stellen korrigiert, da z.B. auch die Obergruppen der Klassifikation mit Titelaufnahmen belegt waren. Die in der Regel zeitliche Zuordnung im ersten Teil wurde nach dem (vermutlichen) Schwerpunkt des Beitrags gewählt. Die Verfasser sind über den Personenindex zu recherchieren. Der Ortsindex enthält sowohl die Wohnorte der Verfasser als auch Orte, die in den Beiträgen eine Rolle spielen. Persönlichkeiten, die in den Titeln und Inhaltsangaben der Beiträge erwähnt werden sind im Personennormindex aufgeführt. Sachschlagworte sind in der Regel nur dort aufgenommen, wo sie nicht über die Klassifikation abgedeckt sind (d.h. "Zweiter Weltkrieg" ist nur bei den Beiträgen aufgenommen, die nicht unter dem Klassifikationspunkt stehen). Preisträger und zur Veröffentlichung geeignete Beiträge werden in einer Konkordanz aufgeführt. Das Recht der Veröffentlichung liegt beim Landesseniorenrat.
Inhalt und Bewertung
Der Wettbewerb "Ältere Menschen schreiben Geschichte" wurde vom Landesseniorenrat am 28. September 1976 ausgeschrieben. Ministerpräsident Filbinger und der Vorsitzende des Landesseniorenrats Helmut Mohn riefen die über 60jährigen mit ständigem Wohnsitz in Baden-Württemberg dazu auf, über eigene Erlebnisse, Überlieferte oder Erforschte aus der Familien- oder Ortsgeschichte oder Ereignisse im Zusammenhang mit Krieg, Vertreibung oder Flucht zu schreiben. Die Preisverleihung fand ein Jahr später in der Liederhalle Stuttgart statt.
Der Bestand wurde am 20.11.1979 vom Landesseniorenrat in Stuttgart an das Hauptstaatsarchiv abgegeben (AZ: CXII, Zugangsbuchnr. 967). Für die Nutzung wurde ein Zettelkatalog erstellt, dessen Titelaufnahmen von Personen, die z.T. zuvor bereits als Juroren die Texte gelesen hatten, erstellt wurden. Dabei wurde zusätzlich zu den von den Verfassern angebenen Titeln kurze Inhaltsangaben erstellt. Der Zettelkatalog wurde 2008 retrokonvertiert und verschlagwortet. Die vorhandene Systematik wurde grundsätzlich übernommen, jedoch an einzelnen Stellen korrigiert, da z.B. auch die Obergruppen der Klassifikation mit Titelaufnahmen belegt waren. Die in der Regel zeitliche Zuordnung im ersten Teil wurde nach dem (vermutlichen) Schwerpunkt des Beitrags gewählt. Die Verfasser sind über den Personenindex zu recherchieren. Der Ortsindex enthält sowohl die Wohnorte der Verfasser als auch Orte, die in den Beiträgen eine Rolle spielen. Persönlichkeiten, die in den Titeln und Inhaltsangaben der Beiträge erwähnt werden sind im Personennormindex aufgeführt. Sachschlagworte sind in der Regel nur dort aufgenommen, wo sie nicht über die Klassifikation abgedeckt sind (d.h. "Zweiter Weltkrieg" ist nur bei den Beiträgen aufgenommen, die nicht unter dem Klassifikationspunkt stehen). Preisträger und zur Veröffentlichung geeignete Beiträge werden in einer Konkordanz aufgeführt. Das Recht der Veröffentlichung liegt beim Landesseniorenrat.
Inhalt und Bewertung
Der Wettbewerb "Ältere Menschen schreiben Geschichte" wurde vom Landesseniorenrat am 28. September 1976 ausgeschrieben. Ministerpräsident Filbinger und der Vorsitzende des Landesseniorenrats Helmut Mohn riefen die über 60jährigen mit ständigem Wohnsitz in Baden-Württemberg dazu auf, über eigene Erlebnisse, Überlieferte oder Erforschte aus der Familien- oder Ortsgeschichte oder Ereignisse im Zusammenhang mit Krieg, Vertreibung oder Flucht zu schreiben. Die Preisverleihung fand ein Jahr später in der Liederhalle Stuttgart statt.
ca. 1.800 Beiträge
Bestand
Als unser Jahrhundert jung war. Aus dem Wettbewerb "Ältere Menschen schreiben Geschichte, hg. vom Landesseniorenrat Baden-Württemberg, Stuttgart 1978.
Wie's einstens war zu unserer Zeit. Ein Buch der Erinnerungen, hg. von Paul Löcher, Ostfildern 1980.
Bernd Jürgen Warneken: Populare Autobiographik. Empirische Studien zu einer Quellengattung der Alltagsgeschichtsforschung, Tübingen 1985.
Wie's einstens war zu unserer Zeit. Ein Buch der Erinnerungen, hg. von Paul Löcher, Ostfildern 1980.
Bernd Jürgen Warneken: Populare Autobiographik. Empirische Studien zu einer Quellengattung der Alltagsgeschichtsforschung, Tübingen 1985.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 2:39 PM CET