Ulrich von Gottes Gnaden Graf von Tübingen (Tuwingen) beurkundet, dass in seiner Gegenwart Friedrich von Renningen mit seinen Brüdern Werner genannt Werber, Kraft, Konrad und (?) Ernis dem Propst und Kapitel der St. Martinskirche zu Sindelfingen den achten Teil der Zehnten in den Grenzen der Pfarrei und des Dorfs Darmsheim um 20 Pfund Heller verkauft hat.
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Ulrich von Gottes Gnaden Graf von Tübingen (Tuwingen) beurkundet, dass in seiner Gegenwart Friedrich von Renningen mit seinen Brüdern Werner genannt Werber, Kraft, Konrad und (?) Ernis dem Propst und Kapitel der St. Martinskirche zu Sindelfingen den achten Teil der Zehnten in den Grenzen der Pfarrei und des Dorfs Darmsheim um 20 Pfund Heller verkauft hat.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 601 U 53
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 601 Württembergische Urkunden bis 1300
Württembergische Urkunden bis 1300 >> Urkunden
1272 Juli 23
Urkunden
Lateinisch
Ausstellungsort: Böblingen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 Siegel, 1 abgegangen, 2-3 beschädigt
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 Siegel, 1 abgegangen, 2-3 beschädigt
Renningen, Ernis von
Renningen, Friedrich von
Renningen, Konrad von
Renningen, Kraft von
Renningen, Werner von
Böblingen BB
Darmsheim : Sindelfingen BB
Sindelfingen BB; Martinskirche
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
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