Kurmainzische Regierung (Hofrat) zu Mainz (auch sonstige Mainzer Zentralbehörden). Akten betr. Stadt und Gebiet Erfurt (Bestand)
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A 37b IV (Benutzungsort: Wernigerode)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 01. Territoriale Vorgänger der preußischen Provinz Sachsen (902 - 1807/16) >> 01.05. Kurmainzische Gebiete >> 01.05.03. Akten >> 01.05.03.01. Ober- und Mittelbehörden
(1418) 1493 - 1803
Findhilfsmittel: Findbuch von 2009 (online recherchierbar)
Registraturbildner: Zur Registraturbildnergeschichte vgl. A 37a.
Bestandsinformationen: Zur Bestandsinformation vgl. A 37a.
Die vom Archiv der Regierung Erfurt übernommenen und dort anhand des Ablieferungsverzeichnisses als Rep. 35 (Aschaffenburger Papier) aufgestellten Akten wurden nach und nach an das Landeshauptarchiv in Magdeburg übergeben. Einige Unterlagen verblieben jedoch bei der Regierung Erfurt, die diese ihr verbliebenen Akten neu verzeichnen ließ (Rep. 35). Die Teile dieses Bestandes, die das Erfurter Gebiet betreffen (IIa-g, i-k) gelangten dann 1901 an das Landeshauptarchiv Magdeburg und werden seitdem als Bestand A 37b IV aufgestellt.
2009 wurde das Findbuch zum Bestand in eine Access-Datei retrokonvertiert, die im Februar 2014 in das vorliegende Archivinformationssystem überführt werden konnte.
Zusatzinformationen: Hinweise auf Literatur:
Baur: Zur Geschichte der Flüchtung des Kurfürstlich Mainzischen Landesarchivs im Jahre 1792, in: Zeitschrift für die Archive Deutschlands, Bd. 2, Gotha 1853, S. 109 ff.
Benl, Rudolf: Das Stadtarchiv Erfurt. Seine Geschichte, seine Bestände, Erfurt 2008.
Falk, Otto Hans Ferdinand: Geschichte der kurmainzischen Behördenorganisation in Hessen und auf dem Eichsfeld vom 12. bis zum Ende des 14. Jahrhunderts, Marburg 1927.
Finke, G.: Geschichte des hessischen Staatsarchivs zu Darmstadt, Marburg 1925, S. 32 ff.
Goldschmidt, F.: Zentralbehörden und Beamtentum im Kurfürstentum Mainz, Berlin/Leipzig 1908.
Gutschke, Willibald: Geschichte der Stadt Erfurt, Weimar 1989.
Haendly, Karl Paul: Das kurmainzische Fürstentum Eichsfeld im Ablauf seiner Geschichte, seine Wirtschaft und seine Menschen 897-1933, Duderstadt 1996.
Hensler, E.: Verfassung und Verwaltung von Kurmainz um das Jahr 1600 (Straßburger Beitrag zur neueren Geschichte, Bd. 2, Heft 1), Duderstadt 1909.
Kirn, Paul: Das Urkundenwesen und die Kanzlei der Mainzer Erzbischöfe im 15. Jh. (Archiv für hessische Geschichte und Alterthumskunde, Bd. 15), Darmstadt 1927.
Sauer, W.: Schicksale und Befunde des kurmainzischen Archivs, in: Archivalische Zeitschrift, Bd. 2, 1886 S. 71 ff.
Stimming, M.: Die Wahlkapitulation der Erzbischöfe und Kurfürsten von Mainz, Göttingen 1909.
Wand, Arno: Das Eichsfeld als bischöflisches Kommissariat 1449-1999. Ein Amt macht Geschichte, Leipzig 2000.
Weiß, Ulman (Hg.): Erfurt. Geschichte und Gegenwart, Weimar 1995.
Wolf, Johann/Löffler, Klemens: Politische Geschichte des Eichsfelds, Duderstadt 1921.
Frühere Bezeichnung des Bestandes: Rep. A 37b IV.
Registraturbildner: Zur Registraturbildnergeschichte vgl. A 37a.
Bestandsinformationen: Zur Bestandsinformation vgl. A 37a.
Die vom Archiv der Regierung Erfurt übernommenen und dort anhand des Ablieferungsverzeichnisses als Rep. 35 (Aschaffenburger Papier) aufgestellten Akten wurden nach und nach an das Landeshauptarchiv in Magdeburg übergeben. Einige Unterlagen verblieben jedoch bei der Regierung Erfurt, die diese ihr verbliebenen Akten neu verzeichnen ließ (Rep. 35). Die Teile dieses Bestandes, die das Erfurter Gebiet betreffen (IIa-g, i-k) gelangten dann 1901 an das Landeshauptarchiv Magdeburg und werden seitdem als Bestand A 37b IV aufgestellt.
2009 wurde das Findbuch zum Bestand in eine Access-Datei retrokonvertiert, die im Februar 2014 in das vorliegende Archivinformationssystem überführt werden konnte.
Zusatzinformationen: Hinweise auf Literatur:
Baur: Zur Geschichte der Flüchtung des Kurfürstlich Mainzischen Landesarchivs im Jahre 1792, in: Zeitschrift für die Archive Deutschlands, Bd. 2, Gotha 1853, S. 109 ff.
Benl, Rudolf: Das Stadtarchiv Erfurt. Seine Geschichte, seine Bestände, Erfurt 2008.
Falk, Otto Hans Ferdinand: Geschichte der kurmainzischen Behördenorganisation in Hessen und auf dem Eichsfeld vom 12. bis zum Ende des 14. Jahrhunderts, Marburg 1927.
Finke, G.: Geschichte des hessischen Staatsarchivs zu Darmstadt, Marburg 1925, S. 32 ff.
Goldschmidt, F.: Zentralbehörden und Beamtentum im Kurfürstentum Mainz, Berlin/Leipzig 1908.
Gutschke, Willibald: Geschichte der Stadt Erfurt, Weimar 1989.
Haendly, Karl Paul: Das kurmainzische Fürstentum Eichsfeld im Ablauf seiner Geschichte, seine Wirtschaft und seine Menschen 897-1933, Duderstadt 1996.
Hensler, E.: Verfassung und Verwaltung von Kurmainz um das Jahr 1600 (Straßburger Beitrag zur neueren Geschichte, Bd. 2, Heft 1), Duderstadt 1909.
Kirn, Paul: Das Urkundenwesen und die Kanzlei der Mainzer Erzbischöfe im 15. Jh. (Archiv für hessische Geschichte und Alterthumskunde, Bd. 15), Darmstadt 1927.
Sauer, W.: Schicksale und Befunde des kurmainzischen Archivs, in: Archivalische Zeitschrift, Bd. 2, 1886 S. 71 ff.
Stimming, M.: Die Wahlkapitulation der Erzbischöfe und Kurfürsten von Mainz, Göttingen 1909.
Wand, Arno: Das Eichsfeld als bischöflisches Kommissariat 1449-1999. Ein Amt macht Geschichte, Leipzig 2000.
Weiß, Ulman (Hg.): Erfurt. Geschichte und Gegenwart, Weimar 1995.
Wolf, Johann/Löffler, Klemens: Politische Geschichte des Eichsfelds, Duderstadt 1921.
Frühere Bezeichnung des Bestandes: Rep. A 37b IV.
Laufmeter: 7.65
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
14.04.2025, 08:12 MESZ
Hierarchie
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- 01.05.03.01. Ober- und Mittelbehörden (Tektonik)
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