Kolonatssachen in der Bauerschaft Ohrsen, Band 4
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L 108 Lage, Fach 2 Nr. 32 - Band: IV
L 108 Lage Amt Lage
Amt Lage >> 2. Siedlung / Landwirtschaft / Dienste / Zehntsachen; Grenzen
1852-1879
Enthaeltvermerke: enthält: 1.) Einlieger Chr. Biermann in Ohrsen, Kläger gegen den Besitzer der Riekschen Stätte in Ohrsen, Hilbrenner, Verklagten wegen Zinsenforderung, Schuldenwesen des entwichenen Kolons Rieks Nr. 13 von Ohrsen, 1852-1853 2.) Verkauf einer Parzelle vom Kolonat des Meiers Johanning Nr. 2 zu Ohrsen an den Kolon Brinkmann Nr. 3 zu Kachtenhausen, 1856 3.) Kottenbau des Kolons Kemper Nr. 4 in Ohrsen, 1858 4.) Verkauf der Kemperschen Stätte Nr. 30 in Ohrsen an den Einlieger Leopold König in Bexten, 1861 5.) Verkauf der Stätte Hebrock durch die Witwe Conrad Hebrock Nr. 27 zu Ohrsen an den Sohn erster Ehe Wilhelm Hebrock, Ohrsen, 1863 6.) Verkauf der Siekschen Stätte Nr. 18 zu Ohrsen an die Witwe Kolona Meier Nr. 1 in Ohrsen, 1868-1873 7.) Verkauf des Siekschen Kolonats Nr. 18 zu Ohrsen im Wege der öffentlichen Lizitation, 1868 8.) Abtretung der Rottschen Stätte Nr. 15 zu Ohrsen an den Heinrich Steinhörster von Greste, 1869 9.) Verkauf eines Teils des Siekschen Kolonats Nr. 18 in Ohrsen an Friedrich Kampmann Nr. 19 in Ohrsen durch die Witwe Kolona Meier Nr. 1 in Ohrsen, 1869-1870 10.) Abfindung des August Kemper von Nr. 4 zu Ohrsen durch den Kolon Heinrich Kemper von Nr. 4 in Ohrsen, 1870-1871 11.) Verkauf von Ländereien seitens des Kolons Sunderhof Nr. 11 zu Ohrsen an den Kolon Steinhorst Nr. 47 zu Greste, 1871-1872 12.) Verkauf eines Grundstücks seitens des Kolons Wüstenfeld Nr. 7 der Bauerschaft Ohrsen an den Kolon Heitkämper Nr. 76 der Bauerschaft Greste, 1872 13.) Verkauf der Kämperschen Erbpachtstätte durch den Erbpächter Hermann Mellies oder Kämper von Nr. 30 in Ohrsen an den Einlieger Friedrich Brokmann von Leopoldshöhe, 1873 14.) Abtretung des Johanningschen Kolonats Nr. 2 zu Ohrsen seitens der Eheleute Adolph Johanning an deren älteste Tochter Louise und deren Ehemann Gottlieb Riekehof von Nr. 2 zu Wellentrup, 1873-1879 15.) Abfindung des Einliegers Heinrich Schulze zu Ohrsen namens seiner Ehefrau von dem Hilbrinkschen Kolonate Nr. 22 in Ohrsen, 1873 16.) Die Bestellung einer Servitut seitens des Meiers Riekehof oder Johanning Nr. 2 der Bauerschaft Ohrsen zu Gunsten des Meierschen Kolonats Nr. 1 in Ohrsen, 1873 17.) Tauschkontrakt zwischen dem Kolon Ellersiek oder Wellmeier Nr. 25 der Bauerschaft Ohrsen und dem Kolon Holländer oder Brand Nr. 24 in Ohrsen, 1875 18.) Abtretung der Stätte Nr. 31 in Ohrsen seitens des Kolons Höveler oder Plaß, Heinrich an seinen ältesten Sohn Wilhelm Plaß, daselbst, 1876 19.) Verkauf der Stäte Holländer Nr. 24 der Bauerschaft Ohrsen seitens des bisherigen Eigentümers Dietrich Holländer Nr. 24 in Ohrsen an den Kolon Friedrich Schlichting Nr. 27 zu Mackenbruch, Amt Oerlinghausen, 1878-1879 20.) Schenkungsvertrag der Witwe Leibzüchterin Wilhelmine Wolfhagen von Nr. 26 in Ohrsen und deren Bruder Einlieger Conrad Hilbrink in Ohrsen Nr. 5, 1879
Amt Lage
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:53 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.1. Land Lippe (bis 1947) (Tektonik)
- 1.1.2. Verwaltung, Justiz (Tektonik)
- 1.1.2.2. Allgemeine und innere Verwaltung (Tektonik)
- 1.1.2.2.5. Ämter (Tektonik)
- Amt Lage (Bestand)
- 2. Siedlung / Landwirtschaft / Dienste / Zehntsachen; Grenzen (Gliederung)