'Herman von Boymilborg der eldere, foyd by der Werra' , und der Rat der Stadt Esschinwege, nämlich die Ratsmeister Tyle Huter 'der alde' und Hart...
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Urk. 22, 60
Urk. 22, A II, Kloster Cyriacus zu Eschwege
Urk. 22 Cyriacuskloster Eschwege - [ehemals: A II]
Cyriacuskloster Eschwege - [ehemals: A II] >> 1350-1374
1358 Dezember 15
Ausfert. Perg. Siegel 1 und 2 hängen an, 3 (das des Rats) abgefallen. Rückw. Rubrum saec. XV und die Signaturen b b und XVII.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Sabbato post diem b. Lucie v. gl.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 'Herman von Boymilborg der eldere, foyd by der Werra' , und der Rat der Stadt Esschinwege, nämlich die Ratsmeister Tyle Huter 'der alde' und Hartmud Pfalndorf und die Ratsherrn Liudike Kirstan, Heinrich von Cruczeborg, Heinrich Cintgrebe, Heinrich von me Hayn, Heinrich Metzin 'dy junge' , Heinrich Grebe, Johann Peter, Conrad Herborde und Johan von Bruersdorf beurkunden, daß der Ritter Jon von Esschinwege, Elzebeth seine Frau und Eylmar, Appele, Herman und Jon ihre Söhne vor ihnen für 19 1/2 M. an Hedewig von Gudinborg, custern von St. Cyriaxberg (s. Cyriaci bergis) zu Esschinwege, und den Konvent folgende auf Michaelis jährlich in die Stadt auf Kosten und Gefahr des Stifts zu liefernde Zinsen in Harnayl verkauft haben: 1. Von Nyclaus Kind Scheffel Korn, 1 Scheffel Hafer, 2 ß h., 1 Gans, 2 Hühner, alles auf Michaelis fällig, und 1 Schock Eier zu Ostern; - 2. von Alheyd Urletichin 1 Malter Korn, 1 Malter Hafer; - 3. von Conrad Vorwercke von Heyginrode 2 Malter Korn, 2 Malter Hafer und 1 Pfund; - 4. von Henrich Slatmann von Suntra und seinen Geschwistern 1 Scheffel Korn und 1 Scheffel Hafer; - 5. von Heinrich Schickeberg zu Suntra 5 Viertel Korn und 5 Viertel Hafer. - Elzebeth, deren Leibgedinge diese Einkünfte waren, hat in aller rechtlichen Form (in truwin glouben mid lachindin munde) eidlich darauf verzichtet.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Der Vogt an der Werra und der Rat mit ihren und des Verkäufers (des sachwaldin) Siegeln.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Huyskens Nr. 83.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 'Herman von Boymilborg der eldere, foyd by der Werra' , und der Rat der Stadt Esschinwege, nämlich die Ratsmeister Tyle Huter 'der alde' und Hartmud Pfalndorf und die Ratsherrn Liudike Kirstan, Heinrich von Cruczeborg, Heinrich Cintgrebe, Heinrich von me Hayn, Heinrich Metzin 'dy junge' , Heinrich Grebe, Johann Peter, Conrad Herborde und Johan von Bruersdorf beurkunden, daß der Ritter Jon von Esschinwege, Elzebeth seine Frau und Eylmar, Appele, Herman und Jon ihre Söhne vor ihnen für 19 1/2 M. an Hedewig von Gudinborg, custern von St. Cyriaxberg (s. Cyriaci bergis) zu Esschinwege, und den Konvent folgende auf Michaelis jährlich in die Stadt auf Kosten und Gefahr des Stifts zu liefernde Zinsen in Harnayl verkauft haben: 1. Von Nyclaus Kind Scheffel Korn, 1 Scheffel Hafer, 2 ß h., 1 Gans, 2 Hühner, alles auf Michaelis fällig, und 1 Schock Eier zu Ostern; - 2. von Alheyd Urletichin 1 Malter Korn, 1 Malter Hafer; - 3. von Conrad Vorwercke von Heyginrode 2 Malter Korn, 2 Malter Hafer und 1 Pfund; - 4. von Henrich Slatmann von Suntra und seinen Geschwistern 1 Scheffel Korn und 1 Scheffel Hafer; - 5. von Heinrich Schickeberg zu Suntra 5 Viertel Korn und 5 Viertel Hafer. - Elzebeth, deren Leibgedinge diese Einkünfte waren, hat in aller rechtlichen Form (in truwin glouben mid lachindin munde) eidlich darauf verzichtet.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Der Vogt an der Werra und der Rat mit ihren und des Verkäufers (des sachwaldin) Siegeln.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Huyskens Nr. 83.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ