Aymericus Bailhoti, Kommissar der Synode zu Basel, teilt dem Kaiser Sigismund mit, geistlichen und weltlichen Fürsten, Herren und Klöstern die Verhängung des großen Banns über die in den Urkunden des Galeacius de Caprianis und des Raimundus Thaloni aufgeführten Ulmer und die Verurteilung zu 70 Gulden Kosten mit, ruft den weltlichen Arm an und befiehlt in bestimmten Kirche alle Sonn- und Feiertage die Namen der Gebannten zu verlesen, die Glocken zu läuten, Kerzen anzuzünden und in geistlichem Gewande Weihwasser gegen die Dämonen zu sprengen.
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Aymericus Bailhoti, Kommissar der Synode zu Basel, teilt dem Kaiser Sigismund mit, geistlichen und weltlichen Fürsten, Herren und Klöstern die Verhängung des großen Banns über die in den Urkunden des Galeacius de Caprianis und des Raimundus Thaloni aufgeführten Ulmer und die Verurteilung zu 70 Gulden Kosten mit, ruft den weltlichen Arm an und befiehlt in bestimmten Kirche alle Sonn- und Feiertage die Namen der Gebannten zu verlesen, die Glocken zu läuten, Kerzen anzuzünden und in geistlichem Gewande Weihwasser gegen die Dämonen zu sprengen.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 207 U 249
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 207 Ulm, Reichsstadt
Ulm, Reichsstadt >> Beziehungen zu Reichenau >> Urkunden
1437 Juni 3
Urkunden
Ausstellungsort: Basel (Basilee)
Aussteller: Aymericus Bailhoti, Kommissar der Synode zu Basel
Siegler: Aymericus Bailhoti, Kommissar der Synode zu Basel
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg.
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Notariatssignet des Notars Rodolphus de Fabrica
Aussteller: Aymericus Bailhoti, Kommissar der Synode zu Basel
Siegler: Aymericus Bailhoti, Kommissar der Synode zu Basel
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg.
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Notariatssignet des Notars Rodolphus de Fabrica
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:39 MEZ
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