Schultheiß Hans Stieber und die Schöffen der Stadt Bamberg beurkunden im Gericht, dass Kaspar Vogel, Gärtner in der Siechengasse (heute: Siechenstraße), und Margaretha, seine eheliche Hausfrau, dem Hans Höltzlein und Jakob Hüls als Pflegern des St. Martha Seelhauses in der Siechengasse von 20 Gulden rheinisch einen Gulden an ewigem Zins von ihrem Haus mit Hofreite in der Siechengasse verkauft haben. Zeugen sind: Simon Widmann, Stefan Kegel, Friedrich Neuckheim, Hans Beringer, Michael Rigell, Jörg Fürst, Wolfgang Spelt, Marx Weldisch, Thomas Prechtlein, Friedrich Sawer, Pankraz Schmid, Jobst Thain und andere ehrsame Leute. Geschehen am Dienstag St. Elisabeth 1549. Siegel der Stadt (halb abgebrochen)
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Schultheiß Hans Stieber und die Schöffen der Stadt Bamberg beurkunden im Gericht, dass Kaspar Vogel, Gärtner in der Siechengasse (heute: Siechenstraße), und Margaretha, seine eheliche Hausfrau, dem Hans Höltzlein und Jakob Hüls als Pflegern des St. Martha Seelhauses in der Siechengasse von 20 Gulden rheinisch einen Gulden an ewigem Zins von ihrem Haus mit Hofreite in der Siechengasse verkauft haben. Zeugen sind: Simon Widmann, Stefan Kegel, Friedrich Neuckheim, Hans Beringer, Michael Rigell, Jörg Fürst, Wolfgang Spelt, Marx Weldisch, Thomas Prechtlein, Friedrich Sawer, Pankraz Schmid, Jobst Thain und andere ehrsame Leute. Geschehen am Dienstag St. Elisabeth 1549. Siegel der Stadt (halb abgebrochen)
Rep. 60 Bamberg St. Martin, 48
Urkunde Nr. 48
Rep. 60 Bamberg St. Martin Pfarrarchiv Bamberg St. Martin
Pfarrarchiv Bamberg St. Martin >> 01 Pfarrei im allgemeinen >> 01.01 Pfarr- und Ortsgeschichte >> 01.01.01 Historische Urkundensammlung (Urkundenselekt)
1549 November 19
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.09.2025, 12:30 MESZ
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