Verband Evangelischer Diasporapfarrer im Rheinland I (Bestand)
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5WV 023B
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Bestandsbeschreibung: Die 1859 auf Initiative der Inneren Mission gegründete Rheinische Diaspora-Prediger-Konferenz wurde von Beginn an als ein wichtiges Organ innerhalb der Provinzialkirche angesehen. Zunächst vor allem von evangelischen Pfarrern aus der Eifel getragen, erhielt sie schnell eine breite personale Basis und zählte auch Pfarrer aus Hohenzollern und Elsass-Lothringen zu ihren Mitgliedern. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Rheinische Diaspora-Prediger-Konferenz umbenannt und erhielt ihren heutigen Namen. Den Schwerpunkt des Bestandes bilden die Unterlagen zu den jährlichen Konferenzen des Verbandes sowie eine chronologische Korrespondenzserie mit Schriftgut vermischten Inhalts. Neben der Aktenüberlieferung enthält der Bestand ein Fotoarchiv mit Aufnahmen von Tagungen der 1980er Jahre. Die Archivbibliothek wurde aus dem Bestand entnommen und der Bibliothek der Evangelischen Archivstelle Boppard eingegliedert. Literatur: Müller, Heinrich, Die rheinische Diaspora. Ihre Entstehung und Entwicklung in vier Jahrhunderten. 100 Jahre Verband Evangelischer Diasporapfarrer, in: MEKGR 8 (1959), S. 73-121; Graf, Gerd, 1959-1984. 125 Jahre Verband Evangelischer Diasporapfarrer im Rheinland, in: MEKGR 33 (1984), S. 177-200. Ergänzende Archivbestände: 8SL 007 (Sammlung Müller-Diersfordt); 5WV 023B Verband Evangelischer Diasporapfarrer im Rheinland II; s.a. 1OB 017 I Nr. 3073
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ