Jakob Dreer, Deiß Hailg, Ursula, Witwe des Hans Vischer, mit Zustimmung ihres Vogts Hans Hagga und ihres Sohns Wilhelm Vischer, Blasi Vetscher, Wirt, und Hans Dreer genannt Müller, alle in Hasenweiler, bekennen: Am 5. Juni 1570 hat Paul von Appetshofen, österreichischer Rat und Verwalter der Landvogtei in obern und niedern Schwaben, einen Vergleich zwischen ihnen und ihrem Junker Wolfgang Gremlich von Jungingen zu Hasenweiler und Bettenreute zustandegebracht. Diesem zufolge geben die Aussteller zu Michaeli mit Mund und Hand die ihnen verliehenen Güter mit Heu, Stroh und Mist sowie der dritten Garbe dem Junker auf und verzichten auf ihre Rechte daran.
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Jakob Dreer, Deiß Hailg, Ursula, Witwe des Hans Vischer, mit Zustimmung ihres Vogts Hans Hagga und ihres Sohns Wilhelm Vischer, Blasi Vetscher, Wirt, und Hans Dreer genannt Müller, alle in Hasenweiler, bekennen: Am 5. Juni 1570 hat Paul von Appetshofen, österreichischer Rat und Verwalter der Landvogtei in obern und niedern Schwaben, einen Vergleich zwischen ihnen und ihrem Junker Wolfgang Gremlich von Jungingen zu Hasenweiler und Bettenreute zustandegebracht. Diesem zufolge geben die Aussteller zu Michaeli mit Mund und Hand die ihnen verliehenen Güter mit Heu, Stroh und Mist sowie der dritten Garbe dem Junker auf und verzichten auf ihre Rechte daran.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I U 1390
fasc. 005 n. 02
B 522 II U 1302
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I >> Urkunden
1570 September 28 (an sant Michaels deß hayligen ertzengels abendt)
18,3 x 39,3 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Schaden: Pergament 2 kleine Löcher
Aussteller: Jakob Dreer u.a.
Empfänger: Junker Wolfgang Gremlich von Jungingen zu Hasenweiler und Bettenreute
Siegler: Paul von Appetshofen, österreichischer Rat und Verwalter der Landvogtei in obern und niedern Schwaben
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Vermerke: Rückvermerk: "der ungehorsamen pauren quittung"
Aussteller: Jakob Dreer u.a.
Empfänger: Junker Wolfgang Gremlich von Jungingen zu Hasenweiler und Bettenreute
Siegler: Paul von Appetshofen, österreichischer Rat und Verwalter der Landvogtei in obern und niedern Schwaben
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Vermerke: Rückvermerk: "der ungehorsamen pauren quittung"
Appetshofen, Paul von; Landvogteiverwalter
Dreer, Hans, genannt Müller
Dreer, Jakob
Gremlich von Jungingen, Wolfgang
Hagga, Hans
Hailg, Deis, genannt Granegkher
Müller, Hans
Vetscher, Blasi
Vischer, Hans
Vischer, Ursula
Vischer, Wilhelm
Bettenreute, Staatsdomäne : Fronhofen, Fronreute RV; Einwohner
Hasenweiler : Horgenzell RV; Einwohner
Schwaben, Landvogtei; Verwalter
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:32 MEZ
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