Bürgermeister und Rat zu Gau-Odernheim an Heinrich, Abt zu Arnstein. Ihr Mitratsfreund und Schultheiß Cristoffel von Konigshoven, der in seinen Ge...
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NACHWEIS
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A 2 Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen
Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 13 Orte, Buchstabe O >> 13.7 (Gau-)Odernheim >> 13.7.1 Urkunden der Prämonstratenserpropstei Petersberg bei Gau-Odernheim
1566 Juni 22
Ausfertigung, Papier mit Verschluss-Siegel Staatsarchiv Darmstadt E 5 B 3 Konv. 271 Fasc. 3
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 22ten Junii 66
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Bürgermeister und Rat zu Gau-Odernheim an Heinrich, Abt zu Arnstein. Ihr Mitratsfreund und Schultheiß Cristoffel von Konigshoven, der in seinen Geschäften zu Katzenelnbogen war, hat ihm bereits ihre Belastung durch Wiedereinlösung und die große Bauverpflichtung für St. Peterskirche vorgetragen. Sie haben schon früher gebeten, beide Punkte in der Hauptverschreibung zu verschweigen. Sind, wie 'zum theil augenscheinlich' willig den Bau 'zimlich' zu erhalten, hoffen, er werde ihnen dies, besonders die gegenüber ihrem Landesherrn bedenkliche Wiederlösung, erlassen. Sobald die Urkunde auf Pergament ausgefertigt und besiegelt ist, wollen sie das letzte Ziel erlegen oder durch 2 Personen liefern. Da ihnen wegen etlicher Beschwerden vom Kurfürsten ein Tag angesetzt ist, wozu sie ihre Junkern und andere anschreiben mußten, können sie in mehr als 5 Wochen niemand schicken. Falls er die Urkunde derart ausfertigt und schickt, soll ihm jedoch das Geld bezahlt werden.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Bürgermeister und Rat zu Gau-Odernheim an Heinrich, Abt zu Arnstein. Ihr Mitratsfreund und Schultheiß Cristoffel von Konigshoven, der in seinen Geschäften zu Katzenelnbogen war, hat ihm bereits ihre Belastung durch Wiedereinlösung und die große Bauverpflichtung für St. Peterskirche vorgetragen. Sie haben schon früher gebeten, beide Punkte in der Hauptverschreibung zu verschweigen. Sind, wie 'zum theil augenscheinlich' willig den Bau 'zimlich' zu erhalten, hoffen, er werde ihnen dies, besonders die gegenüber ihrem Landesherrn bedenkliche Wiederlösung, erlassen. Sobald die Urkunde auf Pergament ausgefertigt und besiegelt ist, wollen sie das letzte Ziel erlegen oder durch 2 Personen liefern. Da ihnen wegen etlicher Beschwerden vom Kurfürsten ein Tag angesetzt ist, wozu sie ihre Junkern und andere anschreiben mußten, können sie in mehr als 5 Wochen niemand schicken. Falls er die Urkunde derart ausfertigt und schickt, soll ihm jedoch das Geld bezahlt werden.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Hessisches Staatsarchiv Darmstadt (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- Alte Urkundenabteilung (Pertinenzbestände) (Tektonik)
- Alte Urkundenabteilung (Pertinenzbestände): Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen (Bestand)
- 13 Orte, Buchstabe O (Gliederung)
- 13.7 (Gau-)Odernheim (Gliederung)
- 13.7.1 Urkunden der Prämonstratenserpropstei Petersberg bei Gau-Odernheim (Gliederung)