Graf Johann III. von Holstein-Plön bezeugt, dass Eler Bissee sich verpflichtet hat, das Kloster Bordesholm wegen 9 Mark Hebungen in Kleinharrie, welche dem verstorbenen Heinrich von Godentyth, Propst des Klosters Preetz, zur Fundierung einer Vikarie im Kloster Bordesholm bestimmt worden waren, nicht weiter zu belästigen. Zeugen: Johannes Langeplesse und Marquard Brockdorff, Ritter, Woldo und Dietrich Veddere, Priester, Johannes Barkau, Otto Pogwisch und Gottschalk von Veldem, Vasallen, Heinrich Hertse, Otto Endorpe, Heinrich Stubbekestorp, Hermann Schreyghe und Nikolaus Rike, Bürger zu Kiel. d.d. 1357, feria III. proxima post festum b. Johannis ante portam in campo longo non longe apredicto monasterio bardesholm prope rivum dictum wlgariter Kalebeke.
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Graf Johann III. von Holstein-Plön bezeugt, dass Eler Bissee sich verpflichtet hat, das Kloster Bordesholm wegen 9 Mark Hebungen in Kleinharrie, welche dem verstorbenen Heinrich von Godentyth, Propst des Klosters Preetz, zur Fundierung einer Vikarie im Kloster Bordesholm bestimmt worden waren, nicht weiter zu belästigen. Zeugen: Johannes Langeplesse und Marquard Brockdorff, Ritter, Woldo und Dietrich Veddere, Priester, Johannes Barkau, Otto Pogwisch und Gottschalk von Veldem, Vasallen, Heinrich Hertse, Otto Endorpe, Heinrich Stubbekestorp, Hermann Schreyghe und Nikolaus Rike, Bürger zu Kiel. d.d. 1357, feria III. proxima post festum b. Johannis ante portam in campo longo non longe apredicto monasterio bardesholm prope rivum dictum wlgariter Kalebeke.
LASH, Urk.-Abt. 116 Nr. 79
Urk.-Abt. 116 Augustiner-Chorherrenstift Bordesholm: Augustiner-Chorherrenstift Bordesholm
Urk.-Abt. 116 Augustiner-Chorherrenstift Bordesholm: Augustiner-Chorherrenstift Bordesholm >> 1 Urkunden
1357
Enthält: Ausfertigung, Pergament, Latein, Siegel des Ausstellers
Verzeichnung
1357 Mai 9 Am Kalebek bei Bordesholm
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:54 MEZ