Notariatsinstrument des Jörg Groß von Schweinfurt: Andreas Fleischmann, Heintz Awll. und Ulrich Bühler von Wernsbach legen vor Hans Arnolt, Stadtrichter zu Ansbach und dem Stadtgericht daselbst Verwahrung gegen die verweigerte Entlassung aus der Bürgschaft für Herman Stigler, Müller zu Neuses, ein, nachdem letzterer sich in seinem Prozess mit Konrad Mülner von Bechhofer und Hans Glotz, Fischer in Immeldorf, gemäß Weisung des Vogtes zu Windsbach vor dem Stadtgericht zu Ansbach zu Recht und Gericht gestellt hat, und appellieren durch den Mund Reynharts von Redwitz an Markgraf Albrecht von Brandenburg oder, falls dieser die Berufung nicht annehme, an den Kaiser. - Zeugen: Hans Hainer, Stadtschreiber zu Ansbach, und Heinrich Zollner, Schaffer bei St. Klara in Nürnberg.
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Notariatsinstrument des Jörg Groß von Schweinfurt: Andreas Fleischmann, Heintz Awll. und Ulrich Bühler von Wernsbach legen vor Hans Arnolt, Stadtrichter zu Ansbach und dem Stadtgericht daselbst Verwahrung gegen die verweigerte Entlassung aus der Bürgschaft für Herman Stigler, Müller zu Neuses, ein, nachdem letzterer sich in seinem Prozess mit Konrad Mülner von Bechhofer und Hans Glotz, Fischer in Immeldorf, gemäß Weisung des Vogtes zu Windsbach vor dem Stadtgericht zu Ansbach zu Recht und Gericht gestellt hat, und appellieren durch den Mund Reynharts von Redwitz an Markgraf Albrecht von Brandenburg oder, falls dieser die Berufung nicht annehme, an den Kaiser. - Zeugen: Hans Hainer, Stadtschreiber zu Ansbach, und Heinrich Zollner, Schaffer bei St. Klara in Nürnberg.
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden 3392
Lade 23 Nr. 66; V 94/1 Nr. 3392
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden >> Lade 23: Notariatsinstrumente über Rechtshändel des Rates und der Bürger, 1427-1475
1470 April 6
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: mit Notarssignet und Unterschrift des Notars
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: Ansbach
Originaldatierung: Geschehen etc. 1470, am nehsten freitag nach dem sonntag Letare in der fasten etc. in der stat Onolspach in dem rathawß.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1470
Monat: 4
Tag: 6
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: Ansbach
Originaldatierung: Geschehen etc. 1470, am nehsten freitag nach dem sonntag Letare in der fasten etc. in der stat Onolspach in dem rathawß.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1470
Monat: 4
Tag: 6
Brandenburg, Albrecht Achilles Markgraf von
Arnolt, Johann (Stadtrichter zu Ansbach)
Awll, Heinz
Bühler (Pühler, Puehler) Ulrich
Fleischmann, Andreas
Friedrich III., Kaiser
Glotz, Johann, Fischer
Groß, Georg
Hamer, Johann
Redwitz, Reinhart von
Stigler, Herman, Müller
Zollner (Zolner, Czollner) Heinrich, Schaffer
Ansbach, Ausstellungsort
Ansbach, Stadtgericht
Ansbach, Stadtrichter
Ansbach, Stadtschreiber
Brandenburg, Markgraf, Albrecht
Immeldorf, Fischer in
Neuses, Müller
Nürnberg, St. Klarakloster, Schaffer
Windsbach (Lkr. Ansbach), Vogt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:50 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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