Strafsache gegen Josef Ellmann, Arbeiter, Löbau und andere wegen Neubildung von Parteien und Vertriebs kommunistischer Druckschriften
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50071 Staatsanwaltschaft beim Landgericht Bautzen, Nr. 22 (Zu benutzen im Staatsfilialarchiv Bautzen)
50071 Staatsanwaltschaft beim Landgericht Bautzen
50071 Staatsanwaltschaft beim Landgericht Bautzen >> 05 Strafprozesse >> 05.01 Politische Strafsachen >> 05.01.01 Neubildung von Parteien, Heimtückegesetz, Kommunistische Propaganda
1933 - 1944
Enthält u. a.: Versuch des Wiederaufbaus der KPD.- Verbreitung von Agitationsmaterial.- "Die Wahrheit" Organ der KPD Oberlausitz, Nr. 9/1933.- Prager Tageblatt vom 24. Oktober 1933.- Josef Ellmann, Filzarbeiter, Löbau; Anna Emma Selma Löbe, Löbau; Ehrenfried Adolf Martius, Friseur, Löbau; Max Reinhold Roßburg, Arbeiter, Löbau; Hellmuth Oswald Waurich, Maler, Löbau; Karl Wilhelm Mengel, Steinsetzer, Löbau; Friedrich Karl Johann Grubert, Schneider; Karl Hermann Gruß, Schriftsetzer, Löbau; Paul Hermann Richard Löbe, Arbeiter, Löbau; Kurt Goldberg, Schriftsetzer, Löbau.
Staatsanwaltschaft beim Landgericht Bautzen
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:24 MEZ
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