Stahlhelm, Ortsgruppe Wolfenbüttel (Bestand)
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NLA WO, 161 N
Nds. Landesarchiv, Abt. Wolfenbüttel (Archivtektonik) >> Gliederung >> 4 Nichtstaatliches Schriftgut (N) >> 4.6 Parteien, Verbände, Vereine, Gesellschaften, Stiftungen
1921-1936
Bestandsgeschichte: Der "Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten" war ein paramilitärisch organisierter Wehrverband zur Zeit der Weimarer Republik, der kurz nach Ende des Ersten Weltkrieges im Dezember 1918 von dem Reserveoffizier Franz Seldte in Magdeburg gegründet worden war. Zunehmende Übergriffe auf die Versammlungsstätten führte zur Dezentralisierung und zur Bildung von Bezirken und Ortsgruppen. Von 1925 bis 1926 führte der Oberlehrer Werner Schrader die Ortsgruppe Wolfenbüttel. 1927 wurde er Stahlhelm-Landesführer im Freistaat Braunschweig.
Die Unterlagen wurden dem Staatsarchiv von Herrn Ewald Lochte, Wolfenbüttel, ehem. Ortsgruppenführer des Stahlhelm in Wolfenbüttel, im Jahre 1965 übergeben (Zg. 29/1965). Sie wurden von Dr. Kleinau auf Zetteln verzeichnet. Ein dreibändiges Werk über den Stahlhelm sowie einige kleinere Druckschriften wurden der Dienstbibliothek einverleibt (Zg. 191-192/65).
Im Juni 2011 wurde das maschinenschriftliche Findbuch aus dem Jahre 1996 (Dr. Schwarz) in die EDV eingegeben.
Wolfenbüttel, im Juni 2011
(St. Luttmer)
Archivoberinspektor
Literatur:
-------------
Der Stahlhelm - Erinnerungen und Bilder. Berlin 1932
(DiBi Zg. 191/65)
Der Stahlhelm - Erinnerungen und Bilder. 2 Bde. Berlin 1933
(DiBi Zg. 192/65)
D. Lent: Werner Schrader. In: Braunschweigisches Biographisches Lexikon, 19. und 20. Jahrhundert, S. 545. Hannover 1996
(DiBi Zg. 223/2000)
sonstige Archivalien:
--------------------------------
250 N Nr. 337
Nachlassrest von Dr. Werner Wolf Schrader (1923-1995), betr. seinen Vater, den Widerstandskämpfer (26. Juli 1944) Oberstleutnant Werner Schrader (1895-1944) [1918-1936 Lehrer, zuletzt Oberlehrer in Wolfenbüttel, 1926-1933 Führer des Stahlhelm-Landesverbandes Braunschweig, ab 1936 bei der militärischen Abwehr]
30 Slg 37 Nr. 53
Programmzettel eines Unterhaltungsabends der Ortsgruppe Wolfenbüttel
Bestandsgeschichte: des Stahlhelm B.d.F., 30.11.1926
65 Z
Zeitung des Landesverbandes Braunschweig des
Bestandsgeschichte: Stahlhelm
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Die Unterlagen wurden dem Staatsarchiv von Herrn Ewald Lochte, Wolfenbüttel, ehem. Ortsgruppenführer des Stahlhelm in Wolfenbüttel, im Jahre 1965 übergeben (Zg. 29/1965). Sie wurden von Dr. Kleinau auf Zetteln verzeichnet. Ein dreibändiges Werk über den Stahlhelm sowie einige kleinere Druckschriften wurden der Dienstbibliothek einverleibt (Zg. 191-192/65).
Im Juni 2011 wurde das maschinenschriftliche Findbuch aus dem Jahre 1996 (Dr. Schwarz) in die EDV eingegeben.
Wolfenbüttel, im Juni 2011
(St. Luttmer)
Archivoberinspektor
Literatur:
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Der Stahlhelm - Erinnerungen und Bilder. Berlin 1932
(DiBi Zg. 191/65)
Der Stahlhelm - Erinnerungen und Bilder. 2 Bde. Berlin 1933
(DiBi Zg. 192/65)
D. Lent: Werner Schrader. In: Braunschweigisches Biographisches Lexikon, 19. und 20. Jahrhundert, S. 545. Hannover 1996
(DiBi Zg. 223/2000)
sonstige Archivalien:
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250 N Nr. 337
Nachlassrest von Dr. Werner Wolf Schrader (1923-1995), betr. seinen Vater, den Widerstandskämpfer (26. Juli 1944) Oberstleutnant Werner Schrader (1895-1944) [1918-1936 Lehrer, zuletzt Oberlehrer in Wolfenbüttel, 1926-1933 Führer des Stahlhelm-Landesverbandes Braunschweig, ab 1936 bei der militärischen Abwehr]
30 Slg 37 Nr. 53
Programmzettel eines Unterhaltungsabends der Ortsgruppe Wolfenbüttel
Bestandsgeschichte: des Stahlhelm B.d.F., 30.11.1926
65 Z
Zeitung des Landesverbandes Braunschweig des
Bestandsgeschichte: Stahlhelm
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ