Geldangelegenheiten
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, G 76 Bü 2
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, G 76 Herzogin Anna Sabina (1593-1659)
Herzogin Anna Sabina (1593-1659) >> Unterlagen zur Herzogin Anna Sabina
1639-1654
Enthält:
"1. Weiland Herrn Herzog Julii Friedrichs zu Württemberg hinterlassenen Frau Wittib Frauen Annä Sabinä und deren fürstlichen Prinzen Herrn Silvii, Roderic, Manfred und Martiali resp. Widdum, Deputat, Unterhalt, Education und Reisen
2. Herrn Herzog Silvii zu Württemberg anno 1645 beschehene Verheiratung mit Fräulein Elisabethen Marien Herzogin zu Münsterberg und Oels, und seine prätendirende Heirats- und Landschaftsgelder
3. Zwei aufgerichtete Recesse zwischen Herrn Herzog Eberhard III. und Herzog Roderich von Württemberg de anno 1650 wegen jährlich reichender 6286 fl. 32 1/2 xr. an Geld, Frucht und Wein, doch daß es bei dem Unterhalt und Salarierung Kirchen- und Schuldiener, deren Gebäuden, Mömpelgardischer Succession Einlaß und alten Compartanten bei dem anno 1617 getroffenen brüderlichen Vergleich, auch der Altenbergischen Leheninvestur de anno 1624 gelassen werden solle, hergegen Herzog Roderich verbunden sein solle, seine Frau Mutter und sämtliche Geschwistrig von obigem Deputat zu erhalten, wie dann auch einige aufgesetzte Recess zwischen Sein Herzog Roderich und dessen Frau Mutter, insgl. Herzog Silvius und Manfred hiebei gelegt sind
4. Allerhand mit obgedachter Frau Wittib, deren Prinzen und Fräulein Töchtern ihrer Forderung, Schulden halben gewechselte Schreiben
5. Wegen der bei der Landschaft stehenden 30000 fl. Capital"
- Nro. 1-280, def. nri. 196, 245, 249
- dieser Faszikel wurde, teils weil er sich schon ganz durchnummeriert vorfand, teils weil die meisten der in ihm vorkommenden Gegenstände mit einander in Beziehung stenen, beisammen gelassen
"1. Weiland Herrn Herzog Julii Friedrichs zu Württemberg hinterlassenen Frau Wittib Frauen Annä Sabinä und deren fürstlichen Prinzen Herrn Silvii, Roderic, Manfred und Martiali resp. Widdum, Deputat, Unterhalt, Education und Reisen
2. Herrn Herzog Silvii zu Württemberg anno 1645 beschehene Verheiratung mit Fräulein Elisabethen Marien Herzogin zu Münsterberg und Oels, und seine prätendirende Heirats- und Landschaftsgelder
3. Zwei aufgerichtete Recesse zwischen Herrn Herzog Eberhard III. und Herzog Roderich von Württemberg de anno 1650 wegen jährlich reichender 6286 fl. 32 1/2 xr. an Geld, Frucht und Wein, doch daß es bei dem Unterhalt und Salarierung Kirchen- und Schuldiener, deren Gebäuden, Mömpelgardischer Succession Einlaß und alten Compartanten bei dem anno 1617 getroffenen brüderlichen Vergleich, auch der Altenbergischen Leheninvestur de anno 1624 gelassen werden solle, hergegen Herzog Roderich verbunden sein solle, seine Frau Mutter und sämtliche Geschwistrig von obigem Deputat zu erhalten, wie dann auch einige aufgesetzte Recess zwischen Sein Herzog Roderich und dessen Frau Mutter, insgl. Herzog Silvius und Manfred hiebei gelegt sind
4. Allerhand mit obgedachter Frau Wittib, deren Prinzen und Fräulein Töchtern ihrer Forderung, Schulden halben gewechselte Schreiben
5. Wegen der bei der Landschaft stehenden 30000 fl. Capital"
- Nro. 1-280, def. nri. 196, 245, 249
- dieser Faszikel wurde, teils weil er sich schon ganz durchnummeriert vorfand, teils weil die meisten der in ihm vorkommenden Gegenstände mit einander in Beziehung stenen, beisammen gelassen
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:26 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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