Kirchenkampf, Faszikel 1
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UAT 162/847
UAT 162/ Evangelisch-theologische Fakultät, Dekanatsakten (IV)
Evangelisch-theologische Fakultät, Dekanatsakten (IV) >> 10. Kirchliche Angelegenheiten >> 10.6. Kirchenkampf
1933-1934
Enthält: Bl. 1-4: Verzeichnis "Akten zum Kirchenkampf" 1934-1943. - Bl. 5-6: Adresse evangelischer Theologieprofessoren an den Deutschen Ev. Kirchenausschuss anlässlich der Nominierung Friedrich von Bodelschwinghs (17.6.1933). - Bl. 7: Pf. Gotthard Meincke übersendet seine "Briefe an christliche Deutsche" (19.6.1933). - Bl. 8: Karl Fezer dankt der Fakultät für ihr Schreiben (28.6.1933). - Bl. 9: Verweiszettel. - Bl. 10: Hans Philipp Ehrenberg (1883-1958), "72 Leitsätze zur judenchristlichen Frage" (Druck, Juli 1933). - Bl. 11: Landesbischof, Einladung zur Aussprache über Fragen zur Bewegung "Deutsche Christen" (18.9.1933). - Bl. 12: Theol. Fakultät Marburg, Stellungnahme zur Anwendung des Arierparagraphen in der Kirche (Druck, 20.9.1933). - Bl. 13-14: Johannes Berlitt (geb. 1848), Kassel, Offener Brief an den Chefredakteur des "London Observer" (hekt., 22.9.1933). - Bl. 15: Stellung der Kirchenleitung zur "Glaubensbewegung" (20.10.1933). - Bl. 16: Karl Heim, Alfred Juncker/Tübingen, Julius Schniewind/Königsberg, Rücknahme der Unterschrift unter die Erklärung "Neues Testament und Rassenfrage" (Druck, 30.10.1933). - Bl. 17: Stellungnahme der Fakultät zur Frage der Judenchristen (Druck, 1.11.1933). - Bl. 18-21: Gerhard Kittel, "Kirche und Judentum" (Druck). - Bl. 22: Berliner Protestantenverein, "Mitteilungen aus der evangelischen Kirche" (Druck, Nov. 1933). - Bl. 23: Pfarrer Wilhelm Martin, Kassel, bittet um 15 Exemplare "Kirche und Judentum" zur Versendung ins Ausland (14.12.1933). - Bl. 24: Vorschlag für Stellungnahme zum Gutachten der Erlanger Fakultät (o.D.). - Bl. 25-34: Johannes Berlitt, Kassel, Offener Brief an das Landeskirchenamt Dresden zur Frage der Judenchristen (16.12.1933). - Bl. 35: Ev. Stadtpfarramt Tübingen bittet um Beteiligung an Gegenvorträgen gegen Jakob Wilhelm Hauers Deutsche Glaubensbewegung (10.1.1934). - Bl. 36-41: "Gutachten der Theologischen Fakultät Leipzig über die 28 Thesen der Sächsischen Volkskirche ..." (o.D., Jan. 1934). - Bl. 42-43: Entschließung des Positiven Verbandes für Bibel und Bekenntnis (26.1.1934). - Bl. 44-50: Petri-Nicolai-Kirchengemeinde Dortmund, Eingabe an das Konsistorium Münster (9.3.1934). - Bl. 51, 54-58, 61-64: Stuttgarter Arbeitskreis der Kirchlich Theologischen Arbeitsgemeinschaft erbittet Gutachten zum Verhältnis von Bekenntnis und äußerer kirchlicher Ordnung (Mai-Juni 1934). - Bl. 52: Erklärung Leipziger Theologieprofessoren zur kirchenpolitischen Lage (19.5.1934). - Bl. 53: Erklärung von Theologieprofessoren zu "Bekenntnis und Verfassung in den evangelischen Kirchen" (23.5.1934). - Bl. 59-60: Erklärung Breslauer Theologieprofessoren zu Vergängen an der Fakultät (2.6.1934).
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:39 MEZ
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