Matthäus Gaunkofer, Richter zu Rohr, entscheidet den Streit zwischen Peter Schuster, Bürger zu Rohr, und dessen Schwägerin Barbara Schmid, Witwe dessen verstorbenen Bruders Berthold Schmid zu Rohr zu deren Gunsten. Peter Schuster behauptet, der Garten sei als väterliches und mütterliches Erbe ihm zugeteilt, während Barbara Schmid, anführt, dass diesem lediglich der halbe Garten zustehe, während sie die andere Hälfte von ihrem verstorbenen Mann geerbt habe. S=A
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Matthäus Gaunkofer, Richter zu Rohr, entscheidet den Streit zwischen Peter Schuster, Bürger zu Rohr, und dessen Schwägerin Barbara Schmid, Witwe dessen verstorbenen Bruders Berthold Schmid zu Rohr zu deren Gunsten. Peter Schuster behauptet, der Garten sei als väterliches und mütterliches Erbe ihm zugeteilt, während Barbara Schmid, anführt, dass diesem lediglich der halbe Garten zustehe, während sie die andere Hälfte von ihrem verstorbenen Mann geerbt habe. S=A
Kloster Rohr Urkunden, BayHStA, Kloster Rohr Urkunden 376
KU Rohr F 22
Kloster Rohr Urkunden
Kloster Rohr Urkunden >> Urkunden
1481 Oktober 16
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: S an Pergamentstreifen angehängt
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: das recht hat sich ergangen do man zalt nach Cristi geburt tawsentvierhundert und dar nach in dem ainem und achtzigisten jare an sand Gallen tage der heiligen peichtigers
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1481
Monat: 10
Tag: 16
Äußere Beschreibung: 25,5 x 35 cm
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: das recht hat sich ergangen do man zalt nach Cristi geburt tawsentvierhundert und dar nach in dem ainem und achtzigisten jare an sand Gallen tage der heiligen peichtigers
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1481
Monat: 10
Tag: 16
Äußere Beschreibung: 25,5 x 35 cm
Gaunkofer: Matthäus, Klosterrichter zu Rohr
Schuster: Peter, zu Rohr, Bruder von Berthold Schmid
Schmid: Barbara, zu Rohr, Witwe des Berthold
Schmid: Berthold, zu Rohr, Bruder von Peter Schuster
Rohr i.NB (Lkr. Kelheim): Richter
Rohr i.NB (Lkr. Kelheim): Bürger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:31 MESZ